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Rheinmetall-Werk in Flensburg setzt auf neuen Tarifvertrag und Sabotageschutz

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat den kleinsten Rheinmetall-Standort Deutschlands in Flensburg besucht. Neben besseren Arbeitsbedingungen für die knapp 50 Beschäftigten stand auch die allgemeine Sicherheitslage im Fokus.

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Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat den kleinsten deutschen Rheinmetall-Standort in Flensburg besucht und dem Werk die Unterstützung des Landes zugesagt. Die Fabrik mit knapp 50 Mitarbeitenden ist auf die Instandhaltung von Bundeswehrfahrzeugen spezialisiert und soll künftig durch neue Tarifverträge gestärkt werden. Neben besseren Arbeitsbedingungen stehen auch der Schutz vor Sabotage und die Standortsicherung im Fokus.
Bei seinem Besuch sprach Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) mit der Unternehmensführung sowie dem Betriebsrat über die Zukunft des Standorts, wie die Tagesschau berichtet. In Schleswig-Holstein spüre man aufgrund der Nähe zur Nord- und Ostsee sowie zu kritischer Infrastruktur die aktuellen Bedrohungen noch deutlicher als in anderen Bundesländern. Auf einer anschließenden Pressekonferenz betonte Günther, dass man sich auf Schleswig-Holstein verlassen könne. Rheinmetall ist in Flensburg für Schweiß- und Lackierungsarbeiten sowie die Überholung kompletter Fahrzeuge und Baugruppen zuständig, wozu neuerdings auch Nachrüstmaßnahmen an Schützenpanzern vom Typ Puma zählen.

Sicherheitslage und Schutz vor Sabotage

Mit Blick auf mögliche Sabotage und Drohnenangriffe erklärte ein Sprecher des Konzerns, dass die Gefährdungslage für Rheinmetall kontinuierlich bewertet werde. Hierbei tausche sich die Konzernsicherheit regelmäßig mit den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern aus, um Schutzmaßnahmen bei Bedarf anzupassen. Zu konkreten Vorkehrungen machte das Unternehmen jedoch keine Angaben.

Neuer Tarifvertrag für die Beschäftigten

Neben Sicherheitsfragen bildeten die Arbeitsbedingungen einen wesentlichen Schwerpunkt des Treffens. Um qualifizierte Fachkräfte langfristig zu halten, soll der Betrieb für Beschäftigte attraktiver werden. Die IG Metall sieht bessere tarifliche Bedingungen als einen wichtigen Schritt an. Michael Schmidt von der IG Metall kündigte an, dass für die Angestellten in Flensburg bald ein neuer Tarifvertrag gelten soll. Bislang orientieren sich die Arbeitsbedingungen an einem Handwerkstarif. Laut Schmidt bringt die Umstellung zwar höhere Kosten mit sich, stärkt jedoch die Beschäftigten und macht den Standort zukunftssicher.

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