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Automatisierte Ampelsteuerung verhindert Dauerstau in Husum

Trotz der Vollsperrung der Hafenbrücke bleibt das befürchtete Verkehrschaos in Husum aus. Intelligente Fahrbahnsensoren auf den Ausweichstrecken sorgen für flüssigen Verkehr.

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Schlaue Ampeln im Asphalt. Da schaut selbst die Krabbe im Watt staunend zu. — Rocky, Chefkolumnist
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Seit der Vollsperrung der Husumer Hafenbrücke müssen Autofahrer im Feierabendverkehr zwar Geduld aufbringen, ein großer Dauerstau bleibt jedoch aus. Nach Angaben der Stadtverwaltung sorgt vor allem eine automatische Ampelsteuerung im Asphalt für einen weitgehend flüssigen Verkehrsfluss auf den Ausweichrouten. Die Stadt zieht daher ein erstes positives Fazit der bisherigen Regelungen.

Ausweichrouten und Gründe für die Sperrung

Die Vollsperrung der Hafenbrücke besteht seit Montag, 19. Oktober, und dauert voraussichtlich vier Monate an. Da die Westtangente als direkte Verbindung zwischen Nord- und Südhusum bis Ende Februar entfällt, weichen Autofahrer auf die Umleitung über die Adolf-Brütt-Straße, Brinckmannstraße und Plan aus. Weiträumiger lässt sich das Stadtgebiet über die B5 oder durch das Gewerbegebiet Ost umfahren.
Am Donnerstag, 22. Oktober, staute sich der Verkehr auf der Ausweichroute gegen 16 Uhr zur Hauptverkehrszeit spürbar. Der Fluss geriet an den Kreuzungen ins Stocken und Fahrzeuge reihten sich im Feierabendverkehr dicht an dicht. Dennoch zieht die Husumer Stadtverwaltung auf Anfrage ein positives erstes Fazit, wie die shz berichtet. Nach Einschätzung des Rathauses haben sich die Autofahrer von Beginn an auf die neue Situation eingestellt und nutzen die ausgeschilderte Route über die Osttangente ohne größere Reibungsverluste.

Clevere Ampeltechnik regelt den Verkehr

Dass es morgens und am späten Nachmittag voller wird, sei normal, da die Kreuzungen entlang der Ausweichstrecke zu den Stoßzeiten dicht befahren sind. Besondere Problemstellen oder anhaltende Staufallen hat das Rathaus im Stadtgebiet bislang aber nicht beobachtet. Dass der Verkehr trotz des Andrangs weitgehend rollt, liegt nach Angaben der Stadt vor allem an cleverer Ampeltechnik.
In die Fahrbahn eingelassene Sensoren erfassen die Fahrzeugschlangen automatisch. Wenn sich Kolonnen bilden, schalten die Steuerungen eigenständig längere Grünphasen für den Ausweichverkehr. Aus diesem Grund sieht das Rathaus derzeit keinen Anlass, zusätzliche Schilder aufzustellen oder die Verkehrsführung zu verändern. Die Verwaltung kündigte an, den Verkehrsfluss weiterhin im Blick zu behalten, um bei neuen Engpässen zügig nachzusteuern.

Keine Proteste und Hinweise für Parkhäuser

Proteste aus der Bevölkerung blieben bislang aus. Im Rathaus gingen nach eigenen Angaben weder von Anwohnern noch von Pendlern oder Geschäftsinhabern Beschwerden oder kritische Hinweise ein. Um Verwirrung bei der Parkplatzsuche zu vermeiden, gab es dennoch eine Neuerung: Die Parkgemeinschaft ließ mit Zustimmung des Rathauses zusätzliche Hinweise anbringen, damit die Parkhäuser „Hafen“ und „THEO“ trotz der gesperrten Brücke direkt erreichbar bleiben.

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