Dokumentarfilmreihe „Letsdok“ bringt Filmemacher nach Hohenlockstedt und Kellinghusen
Im November macht die bundesweite Doku-Reihe „Letsdok“ Station im Kreis Steinburg. Neben Filmvorführungen stehen in Hohenlockstedt und Kellinghusen direkte Gespräche mit den Regisseurinnen auf dem Programm.
Dokumentationen schauen und danach noch ein bisschen schnacken – klingt nach einem soliden Abend.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die bundesweite Dokumentarfilmreihe „Letsdok“ macht im November unter dem Leitmotiv „Schau hin!“ Station im Kreis Steinburg. In Hohenlockstedt und Kellinghusen werden packende Filme gezeigt, an die sich jeweils direkte Publikumsgespräche mit den Filmemachern anschließen. Die Initiative verfolgt das Ziel, Menschen am Rande der Gesellschaft sichtbar zu machen und authentische Einblicke jenseits schneller Schlagzeilen zu ermöglichen. In Schleswig-Holstein zeichnet Journalistin Erika Harzer, die sich seit Jahrzehnten für Solidarität und Menschenrechte engagiert und heute von Kellinghusen aus wirkt, als Kuratorin und Landeskoordinatorin für das Programm verantwortlich. Wie die shz berichtet, möchte sie den Dokumentarfilm aus der Festivallücke herausholen und Räume schaffen, in denen Filme gemeinsam besprochen und kritisch debattiert werden. Im Kreis Steinburg rücken mit der Arthur Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt und der Klappstuhlkultur in Kellinghusen zwei traditionsreiche Kulturorte in den Mittelpunkt.Auftakt mit Filmgespräch in HohenlockstedtDen Auftakt macht am Mittwoch, 11. November, um 19.30 Uhr das M1 der Arthur Boskamp-Stiftung in Hohenlockstedt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Where the Waves Took Her“ von Regisseurin Jana Stallein bei einem Eintritt von 3 Euro. Das Werk widmet sich existenziellen Lebenswegen und gesellschaftlichen Umbrüchen. Das Publikum bleibt nach dem Abspann nicht allein: Regisseurin Jana Stallein ist vor Ort und stellt sich im anschließenden Filmgespräch den Fragen der Besucher. Moderiert wird die Veranstaltung von Charlotte Perka.
Film über psychische Erkrankungen in Kellinghusen
Zwei Tage später, am Freitag, 13. November, wandert das Festival um 20 Uhr nach Kellinghusen. Klappstuhlkultur lädt dort zur Vorführung des Films „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ von Filmemacherin Jelena Ilić ein, der Eintritt beträgt 6 Euro. Der Film wagt einen feinfühligen Blick auf psychische Erkrankungen und das Leben der Betroffenen. Für die anschließende Diskussion reist Filmemacherin Jelena Ilić persönlich an. Moderiert wird der Abend von Erika Harzer selbst. Die Vorführung in Kellinghusen wird von der Selbsthilfekontaktstelle Kibis Itzehoe sowie der Arbeitsgemeinschaft Initiative Forensik des Angehörigenverbandes Bapk unterstützt.
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