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Deutsche Marineflieger trainieren bei NATO-Manöver vor Schottland

Das Nordholzer Marinefliegergeschwader 3 hat mit dem Seefernaufklärer P-8A Poseidon an der multinationalen Großübung Strike Warrior 2026 teilgenommen. Im Fokus standen die U-Boot-Abwehr und die Zusammenarbeit internationaler Streikräfte.

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U-Boot-Suche in Schottland? Da hilft nur ordentlich Tee und ein kühler Kopf. — Rocky, Chefkolumnist
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Marineflieger aus Nordholz haben beim NATO-Manöver „Strike Warrior 2026“ vor der Küste Schottlands trainiert. Nach Angaben der Bundeswehr beteiligte sich das Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ mit dem Seefernaufklärer P-8A Poseidon an der britisch geführten multinationalen Übung. Im Mittelpunkt standen die U-Boot-Abwehr, Überwasserkriegsführung sowie die Zusammenarbeit zwischen Luft- und Seestreitkräften.
In den vergangenen Monaten hat die P-8A bereits bei anderen Manövern ihr Können unter Beweis gestellt. Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, ist Strike Warrior 2026 ein Manöver, bei dem Marine-, Heeres- und Luftwaffenkräfte gemeinsam Landes- und Bündnisverteidigung trainieren. Beteiligt waren nach Bundeswehrangaben mehr als 2.000 Soldaten aus Großbritannien, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Kanada und Portugal. Das Übungsgebiet umfasste weite Teile Schottlands, die Western Isles, die Nordsee und angrenzende Seegebiete.

Gemeinsamer Einsatz von Seefernaufklärern

Ein Schwerpunkt lag auf dem gemeinsamen Einsatz deutscher und britischer Seefernaufklärer des Typs P-8A. Ziel ist es, die Fähigkeit zu stärken, künftig gemeinsam maritime Operationen durchzuführen. Kontingentführer Fregattenkapitän Philipp W. verwies auf den Austausch zwischen den Besatzungen und den Einsatz in realistischen Szenarien. „Für mein Detachment war es besonders wertvoll, voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und zu erleben, wie eine andere Nation dieselben operativen Herausforderungen bewältigt.“

Grundlage der Kooperation

Eine Grundlage der Zusammenarbeit ist nach Angaben der Bundeswehr das im Oktober 2024 unterzeichnete Trinity House Agreement zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Demnach soll auch künftig zeitweise eine deutsche P-8A Poseidon auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Lossiemouth stationiert sein.
Die P-8A Poseidon dient der weiträumigen Seeraumüberwachung und der U-Boot-Suche, unter anderem mit Sonarbojen. Stationierungsort in Deutschland ist der Fliegerhorst Nordholz bei Cuxhaven, Heimat des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“. Weitere Informationen stellt die Bundeswehr unter bundeswehr.de bereit.

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