Nachwuchs bei den Helgoländer Kegelrobben: Ranger helfen beim Fotografieren
Auf Helgoland sind junge Kegelrobben zur Welt gekommen, die aus Schutzabstand mit dem Smartphone kaum zu erfassen sind. Ranger teilen daher eigene Aufnahmen mit der Öffentlichkeit.
Abstand halten, Tee trinken und die Ranger knipsen lassen. Passt doch.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Auf Helgoland sind die jungen Kegelrobben zur Welt gekommen, doch beim Fotografieren stoßen herkömmliche Handys an ihre Grenzen. Aus vorgeschriebenem Schutzabstand lassen sich die Tiere im Sand nur schwer erfassen, weshalb Insel-Ranger mit Aufnahmen aus nächster Nähe aushelfen. Ein entsprechender Beitrag im Internet sorgt derzeit für reichlich Zuspruch bei Tierfreunden. Wer beim Fotografieren den üblichen Abstand hält, bekommt die jungen Kegelrobben nur schlecht aufs Bild. Diese Erfahrung teilt die Seite Helgoland.de mit einem Augenzwinkern auf Facebook. Da die Ranger die Aufgabe haben, die Tiere zu beobachten, dürfen sie näher heran. Die Fotos zeigen weiße Jungtiere im Sand.
Ranger teilen Aufnahmen der Jungtiere
Im Beitrag der Facebook-Seite Helgoland.de vom Donnerstag, 5. November 2026, um 16:44 Uhr heißt es: „Dein Handy ist nicht gut genug, um Robbenbabys aus der regulären Entfernung aufzunehmen, also heulst du so lange, bis die Ranger dir Bilder zuschicken. Sie dürfen natürlich näher ran, deren Aufgabe ist es ja, die Kegelrobben zu beobachten. Sind sie süß oder süß?“. Versehen war der Eintrag mit den Schlagworten #helgoland, #insel, #nordsee, #helgolandliebe, #schleswigholstein, #Robben, #natur und #düne. Zudem wurden im Beitrag die Gemeinde Helgoland sowie Michael Janßen und Maren Becker genannt.
Reaktionen im Internet
Die Veröffentlichung verzeichnete 324 Reaktionen, 6 Kommentare sowie 17 geteilte Beiträge, womit mehr als 300 Menschen reagierten. In den Kommentaren äußerten sich mehrere Nutzer erfreut über die Bilder. „Herzallerliebst“, schrieb Yvonne Heinzel auf der Facebook-Seite von Helgoland, während Ute Ruppert mit „Sooooo süß“ und Brigitte Hanslik mit „Die sind ja mal toll“ reagierten. Carsten Krampe gab zudem einen technischen Ratschlag und kommentierte: „Sehr niedlich ...aber ein 800 Tele oder Converter hilft da auch viel. ....für die, welche noch mit echten Kameras umgehen können“.
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