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Seenotretter schleppen manövrierunfähigen Gaffelkutter nach Cuxhaven

Nach einem Maschinenausfall und Wassereinbruch auf der Nordsee hat die DGzRS einen historischen Gaffelkutter sicher in den Yachthafen Cuxhaven gebracht.

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Ein 14,5 Meter langer Gaffelkutter ist auf der Nordsee nach einem Maschinenausfall und Wassereinbruch in Seenot geraten. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kam dem historischen Schiff zu Hilfe und schleppte es sicher ab. Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, konnte der Havarist schließlich im Cuxhavener Yachthafen festgemacht werden.

Wassereinbruch und Maschinenschaden auf See

Der Schiffsführer des 1938 gebauten Gaffelkutter meldete sich am Nachmittag bei der von der DGzRS betriebenen Rettungsleitstelle See. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Schiff rund 15 Seemeilen (28 Kilometer) vom Festland entfernt auf der Nordsee. Der Maschinenausfall trat gegen 17 Uhr ein, zudem drang Wasser in das Fahrzeug ein.

Der Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ befand sich auf dem Weg von Cuxhaven nach Helgoland und erreichte das Schiff nach etwa 20 Minuten. Die Besatzung stellte umgehend eine Schleppverbindung her. Weil der Kutter bereits zuvor Wasser nahm, liefen an Bord Lenzpumpen über eine Notstromversorgung.

Einsatz zusätzlicher Lenzpumpen und Sicherung

Nach rund zwei Stunden Schleppfahrt fielen zwei der drei Pumpen aus. Die Crew der „Hermann Marwede“ setzte daraufhin ihr Tochterboot „Verena“ aus und übergab eine leistungsstarke Lenzpumpe samt Stromkabel an den Kutter. Eine zusätzliche Leinenverbindung half dabei, das Schiff zu steuern.

Gegen 19.20 Uhr übernahm das Tochterboot des Cuxhavener Seenotrettungskreuzers „Annelise Kramer“ den Havaristen. Durch die beiden Tochterboote wurde der Gaffelkutter schließlich sicher im Cuxhavener Yachthafen festgemacht.

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