Keine eigenen Wohnungsbau-Pläne des Landes auf Helgoland
Das Land Schleswig-Holstein wird auf Helgoland keine neuen Wohnungen für seine Bediensteten errichten. Laut Finanzministerium bestehe kein zusätzlicher Bedarf über die angemieteten Objekte hinaus.
Mieten statt Bauen auf der Insel? Hauptsache, die Bude bleibt trocken.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Das Land plant auf Helgoland keine eigenen Neubauten für seine Bediensteten. Dies teilte Bürgermeister in der Sitzung der Gemeindevertretung am 31. August 2026 mit. Grund hierfür sei das Fehlen geeigneter landeseigener Grundstücke oder Gebäude auf der Insel.
Keine geeigneten Flächen für Wohnungsbau
Das Finanzministerium antwortete auf ein Schreiben der Gemeinde vom 24. Juni zum Bielefelder Hof. Demnach besitzt das Land auf Helgoland keine Gebäude oder Grundstücke, die sich für den Wohnungsbau eignen. Den bestehenden Bedarf deckt das Land durch angemietete Wohnungen. Einen zusätzlichen Bedarf sieht das Finanzministerium nicht.
Verweis auf Wohnungsfürsorgestelle
Wie aus der Niederschrift der Sitzung der Gemeindevertretung hervorgeht, laufe die Unterstützung der Bediensteten über die Wohnungsfürsorgestelle des Innenministeriums. Dorthin wird der Vorschlag der Gemeinde weitergeleitet.
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