Debatte auf Helgoland über Pachtvertrag von Nobbys Minigolfplatz
Ein Beitrag in den sozialen Medien sorgt auf Helgoland für Unruhe um die Zukunft des Minigolfplatzes. Während ein Pachtvertrag ausläuft, betont die Gemeinde den Erhalt der Anlage.
Ein Looping beim Minigolf? Auf der Insel reicht mir schon der Gegenwind.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Auf Helgoland wird aktuell über die Zukunft von Nobbys Minigolfplatz und der zugehörigen Trampolinanlage diskutiert. Auslöser ist ein Beitrag in den sozialen Netzwerken, laut dem der Pachtvertrag gekündigt worden sei und der Rückbau gefordert werde. Während viele Inselgäste und Anwohner um die Freizeiteinrichtung sorgen, wird klargestellt, dass der Minigolfplatz im Besitz der Gemeinde erhalten bleiben soll. Den Minigolfplatz gibt es seit 40 Jahren, die Trampoline seit 29 Jahren. In der Facebook-Gruppe „Wenn Du Helgoland kennst, dann …“ äußerte Kathrin Pohlmann ihre Sorge um das Areal und schrieb: „HELGOLAND – EIN STÜCK INSELGESCHICHTE SOLL BLEIBEN! AUFGEBEN IST KEINE OPTION. Ich habe erst jetzt erfahren, dass Nobbys Minigolfplatz und Trampolinanlage auf Helgoland vor dem Aus stehen sollen. Und das macht mich wirklich traurig. Ich kenne Nobby persönlich und weiß, wie viel Herzblut in diesem besonderen Ort steckt. Seit 40 Jahren gibt es den Minigolfplatz, seit 29 Jahren die Trampolinanlage. Wie viele Kinder haben dort gelacht? Wie viele Familien haben wunderschöne Urlaubsmomente erlebt? Wie viele Erinnerungen hängen an diesem Ort? Für mich ist Helgoland so viel mehr als ein Urlaubsort. Es ist ein Stück Heimat im Herzen. Und genau solche Menschen wie Nobby und solche besonderen Orte machen diese Insel so liebenswert. Laut dem veröffentlichten Bürgerbegehren wurde der Pachtvertrag gekündigt und der Rückbau der Anlage gefordert. Ich wünsche mir von Herzen, dass eine gemeinsame Lösung gefunden wird und dieser besondere Ort erhalten bleiben kann. Bitte helft mit, auf die Situation aufmerksam zu machen. Teilt diesen Beitrag, damit möglichst viele Menschen davon erfahren. Wahlberechtigte Einwohner Helgolands können sich über das Bürgerbegehren und die Unterschriftensammlung informieren. Denn manchmal geht es um so viel mehr als einen Minigolfplatz. Es geht um Erinnerungen, Kinderlachen und ein Stück Helgoland. Helgoland im Herzen. Kathrin. BITTE HELFT NOBBY.“ Später ergänzte Kathrin Pohlmann: „Ich werde gleich mit Nobby telefonieren und habe einen Presseartikel verfasst.“ Der Ursprungsbeitrag verzeichnete über hundert Reaktionen und mehr als fünfzig Kommentare.
Reaktionen und Meinungen der Nutzer
In den Kommentaren meldeten sich zahlreiche Nutzer zu Wort. Guido Kahnert kommentierte: „Unsere Kinder lieben die Trampoline. In unseren Urlauben war das sehr oft die erste Anlaufstelle für sie. Wir wussten, dass sie bei Nobby immer gut aufgehoben waren.“ Renate Meyer gab zu bedenken: „Auf Helgoland gibt es nicht viele Außenanlagen für Kinder und Jugendliche.“ Auch Antje Fif fragte: „Das wäre wirklich sehr schade. Warum soll der da weg? Wofür wird der Platz denn benötigt?“ Zudem merkte Nancy Nancy K an: „Moin, der Zettel sollte ausgelegt werden.“
Klarstellung zur Eigentumssituation
Nickels Krüß widersprach Darstellungen über das angebliche Ende der Anlage und stellte klar: „Nur um das einmal klar zu stellen, es ist eine absolute Fehlinformation, dass der Minigolfplatz zurückgebaut werden soll. Der Minigolfplatz ist im Besitz der Gemeinde und soll selbstverständlich erhalten bleiben. Es geht nur um den Pachtvertrag und damit verbunden den Rückbau des Eigentums des Pächters. Es wird sicherlich noch eine Stellungnahme von offizieller Stelle geben und solange wäre ich vorsichtig mit etwaigen Behauptungen. Es gibt nicht immer nur eine Meinung, bzw. einen Standpunkt.“ Zudem betonte er: „Der Platz bleibt ein Minigolfplatz“ und ergänzte: „Der Privatbesitz des Pächters muss zurückgebaut werden.“ daraufhin reagierte Klaus Leier mit den Worten: „Danke für die Info, hört sich schon etwas anders an.“ SoftSquirrel1210 fragte: „Mit welcher Begründung kann ein laufender Pachtvertrag gekündigt werden? Wäre toll, wenn sich der Bürgermeister Thorsten Pollmann einmal dazu äußern könnte.“ Alex Block verwies auf die Kommunalpolitik und erklärte: „Wer die zuständigen Ausschusssitzungen verfolgt, insbesondere die des Tourismusausschusses, hätte mitbekommen, dass sogar eine Erweiterung der Anlage vorgesehen ist.“
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