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Mehr Platz für Pétanque: Boule-Gruppe am Borbyer Ufer fordert Erweiterung

Die Eckernförder „Sommer-Bouler“ wünschen sich eine vergrößerte Spielfläche am Borbyer Ufer. Ein Ausbau würde laut der Gruppe auch die Austragung von Turnieren ermöglichen.

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Kugeln werfen am Ufer? Hauptsache, keiner versenkt sie aus Versehn in der Ostsee! — Rocky, Chefkolumnist
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Die Spielgemeinschaft der „Sommer-Bouler“ in Eckernförde wünscht sich eine Erweiterung ihrer Pétanque-Anlage am Borbyer Ufer. Durch das stetige Wachstum der Gruppe reicht der Platz auf den zwei bestehenden Bahnen nicht mehr aus. Ein Ausbau könnte zudem die Austragung von Turnieren ermöglichen.
Die Gemeinschaft zählt mittlerweile 28 Mitglieder und trifft sich samstags um 15 Uhr sowie bei gutem Wetter fast täglich an den 2014 errichteten Boule-Bahnen. Wie Jörg Ottsen erklärt, erfreut sich der französische Präzisionssport auch in Eckernförde wachsender Beliebtheit. „Bei gutem Wetter sind wir fast täglich hier“, erzählt Ottsen, der sich seit mehr als 30 Jahren für den Sport begeistert. Das Spiel könne bis ins hohe Alter betrieben werden. „Manche spielen sogar noch aus dem Rollstuhl“, erzählt er. An belebten Tagen sticht die Kapazitätsgrenze der Anlage hervor: „Es gab auch schon Tage, da sind wir auf den Rasen ausgewichen“, erinnert sich Ottsen, wie die shz berichtet.<2>Vorschläge für einen UmbauUm mehr Platz zu schaffen, schlägt Ottsen vor, die umliegende Rasenfläche einzubeziehen. Statt zwei getrennter, senkrecht zueinander stehender Bahnen könnte so eine zusammenhängende Spielfläche entstehen, auf der mehr als doppelt so viele Personen Platz finden würden. „Dann wären auch Pétanque-Turniere möglich. Auf zwei einzelnen Bahnen geht das nicht“, erklärt Ottsen. Zudem würde sich eine große Fläche gleichmäßiger abnutzen, während auf einzelnen Bahnen stets in dieselbe Richtung gespielt werde.

Eigeninitiative der Spieler

Als Ergänzung wünscht sich die Gruppe eine Holzumrandung, um das Abrollen der Metallkugeln in dorniges Gebüsch zu verhindern. Für die Verwirklichung des Ausbaus zeigen sich die Mitglieder zur Eigeninitiative bereit: Sie würden die Platzpflege übernehmen sowie entsprechendes Material und Werkzeug anschaffen. Ob sich die Wünsche erfüllen lassen, liegt in den Händen des Tiefbauamts Eckernförde. Die Instandhaltung der Bahnen übernehmen Mitarbeiter des Bauhofs. Eine Nachfrage beim Tiefbauamt blieb bis Redaktionsschluss unanswered.

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