Bremerhaven: Geplantes Wasserstoffzentrum wird deutlich verkleinert
Das Technologie-Transfer-Zentrum sagt den Ausbau des Wasserstoffzentrums in Bremerhaven größtenteils ab. Grund dafür sind gestiegene Baukosten und eine rückläufige Nachfrage.
Tja, da ist wohl schon vor der Eröffnung der Druck gewichen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Das geplante Wasserstoffzentrum in Bremerhaven wird deutlich verkleinert. Wegen höherer Baukosten und einer gesunkenen Nachfrage im Bereich mobiler Wasserstoffanwendungen wird das Vorhaben in Teilen gestrichen. Wie die Nordsee-Zeitung berichtet, soll lediglich der Seegangssimulator wie geplant fertiggestellt werden. Am Mittwoch informierte Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) die Abgeordneten der Wirtschaftsdeputation über diesen Schritt. Das Wasserstoffzentrum wird jetzt eingedampft. Der Seegangssimulator wird noch wie geplant fertiggestellt. Das ist ein Container, der auf drei beweglichen hydraulischen Achsen steht. So lässt sich überprüfen, wie sich Wasserstoffantriebe bei schwerem Seegang verhalten.
Gestrichene Ausbaustufen und steigende Baukosten
Die weiteren beiden Ausbaustufen werden nun gestrichen. Sie umfassen Hallenprüfstand, Kältekammer und Werkstatt. Bei den Planungen wurde klar, dass sich die Baukosten um eine halbe Million erhöhen. Und es wurde festgestellt, dass die Nachfrage im Bereich mobiler Wasserstoffanwendungen deutlich zurückgegangen ist. Der niedrige Auslastungsgrad würde das Projekt zu einem teuren Zuschussbetrieb machen. Das Technologie-Transfer-Zentrum, das das Projekt betreiben sollte, hat deshalb die Umsetzung abgesagt. Nur die Planung wird noch abgeschlossen.
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