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Zwei Sturmtiefs bringen schwere Sturmböen und die Gefahr einer leichten Sturmflut

Am Wochenende treffen zwei aufeinanderfolgende Sturmtiefs auf die norddeutsche Küste. Der Wetterdienst warnt vor orkanartigen Böen und erhöhten Wasserständen an Elbe und Weser.

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Mütze festziehen und Klappe halten – nennt sich hier eben einfach Herbst. — Rocky, Chefkolumnist
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Zwei aufeinanderfolgende Sturmtiefs bestimmen am Wochenende des 24. und 25. Oktober das Wetter an der Küste und im Binnenland der Elbe-Weser-Region. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor schweren Sturmböen sowie der Gefahr einer leichten Sturmflut an der Nordsee.
Zunächst zieht ein Tief vom Ärmelkanal über die Deutsche Bucht nach Dänemark, ehe von Schottland bereits der nächste Sturm folgt, berichtet die Nordsee-Zeitung. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) müssen sich die Menschen an der Küste auf schwere Sturmböen einstellen, während es auch im Binnenland der Elbe-Weser-Region zeitweise stürmisch wird. Für Ausflüge an die Küste sollten deshalb die aktuellen Wetter- und Wasserstandsmeldungen beachtet werden. Maßgeblich sind insbesondere die jeweils aktualisierten Vorhersagen und Sturmflutwarnungen des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie örtliche Sperrungen, heißt es von den Wetterdiensten.
Am Sonnabend bleibt es überwiegend bewölkt und regnerisch. Der Regen hält sich in Richtung Elbe besonders lange. Der Wind weht aus Südwest bis West und bringt starke bis stürmische Böen, an der Nordsee auch Sturmböen. Am Abend lässt er im Binnenland vorübergehend nach – eine nachhaltige Wetterberuhigung ist das allerdings nicht.

Aussichten für Sonntag und orkanartige Böen

Bereits in der Nacht zum Sonntag legt der Wind erneut zu. An der Küste erwartet der DWD schwere Sturmböen um 95 Kilometer pro Stunde. Über der offenen Nordsee sind auch orkanartige Böen um 110 Kilometer pro Stunde möglich. Dazu zieht von Westen neuer, teilweise kräftiger Regen auf.
Am Sonntag bleibt die Sturmgefahr bestehen. Der Wind dreht auf Südwest bis West. An der Nordsee rechnet der DWD mit Böen der Stärke 10 bis 11. Auch im Binnenland sind stürmische Böen und Sturmböen möglich. Zwischen Schauern kann es vorübergehend auflockern; vereinzelt sind Gewitter dabei. Die Temperaturen erreichen etwa 11 bis 14 Grad.

Gefahr einer leichten Sturmflut zum Wochenanfang

Mit dem Sturm rücken die Wasserstände an Weser- und Elbmündung in den Blick. Der niedersächsische Sturmflutwarndienst erwartet nach seiner Prognose vom Freitagmorgen bereits am Sonnabendmittag und Sonntagmittag Hochwasserstände von ungefähr 75 Zentimetern über dem mittleren Tidehochwasser. Dabei können Strände und Vorländer überflutet werden.
Für die Nacht von Sonntag auf Montag prognostiziert der Dienst etwa 1,75 Meter über dem mittleren Tidehochwasser und damit die Gefahr einer leichten Sturmflut. Dann können zusätzlich Hafenflächen unter Wasser geraten. Die vorausberechneten Hochwasserzeiten liegen in Cuxhaven am Montag um 0.41 Uhr und in Bremerhaven um 0.51 Uhr. Auch für Montagmittag besteht nach dieser Vorhersage mit etwa 1,50 Metern über dem mittleren Tidehochwasser nochmals die Gefahr einer leichten Sturmflut. Die tatsächlichen Eintrittszeiten können abweichen.

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