Hilfe auf der Fähre nach Helgoland: Erfolgreiche Suche nach unbekannter Retterin
Nach einer stürmischen Überfahrt nach Helgoland suchte ein Paar per Internet nach einer hilfsbereiten Insulanerin. Über eine Facebook-Gruppe wurde die Helferin nach nur einem Tag gefunden.
Ein Schluck Lakritzschnaps hilft gegen Seekrankheit – und wohl auch bei der Suche.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Eine Suche über soziale Netzwerke nach einer hilfsbereiten Helgoländerin auf einer Fährüberfahrt hat zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt. Nach einem Aufruf im Internet konnte eine Frau ausfindig gemacht werden, die einem Paar während einer rauen Fahrt von Cuxhaven nach Helgoland beigestanden hatte. Am 9. Oktober gestaltete sich die Überfahrt von Cuxhaven nach Helgoland wegen hohem Wellengang als sehr ungemütlich. Dem Partner von Jennifer Vivien Baron ging es dabei gar nicht gut. Eine auf Helgoland lebende Frau unterstützte die beiden trotz der rauen Fahrt, obwohl auch ihre eigene Tochter seekrank war. Die Mutter hatte ihre Tochter zuvor in Cuxhaven abgeholt, damit diese ihre Ferien auf der Insel verbringen kann. Vor dem Aussteigen empfahl die Helferin noch den Besuch der Destillerie sowie einen Lakritzschnaps gegen Übelkeit.
Aufruf in sozialem Netzwerk führt zum Erfolg
Da die Reisenden versäumt hatten, nach dem Namen oder der Telefonnummer der hilfsbereiten Insulanerin zu fragen, startete Jennifer Vivien Baron einen Aufruf, wie aus einem Beitrag in der Facebook-Gruppe „Wenn Du Helgoland kennst, dann …“ hervorgeht. Der Beitrag wurde 18 Mal geteilt, erhielt 77 Reaktionen sowie 14 Kommentare. Nach nur einem Tag hieß es: „ja, wir haben sie gefunden“. Hinweisen aus der Gruppe durch Karsten Hamel und Thomas Wüppermann zufolge konnte die Helferin identifiziert werden. Baron bestätigte daraufhin: „ja sie war es, vielen Dank (...) Wir werden aber trotzdem wieder nach Helgoland fahren und hoffen, dass wir eine ruhigere Überfahrt haben werden“.
Positive Reaktionen aus der Gemeinschaft
Auch andere Mitglieder der Gruppe unterstützten die Aktion. So schrieb Antje Busch: „Ich poste das mal als Screenshot in meiner Rehasport WhatsApp Gruppe. (...) sieht sie es da und freut sich bestimmt“. Andreas Zürn äußerte sich zunächst mit den Worten: „Ich hoffe, daß ihr sie findet. Hilfsbereite Menschen sind rar gesät.“ Zudem merkte er an: „Hilfsbereite Menschen sind rar gesät.“ Nach dem Auffinden der Frau bat Zürn: „dann sagt ihr schöne Grüße von mir. Sie ist die Heldin dieses Tages“. Darauf entgegnete Baron: „werde ich ihr sehr gerne ausrichten“.
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