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Hackerangriff beeinträchtigt Arbeiten am Fehmarnbelt-Tunnel

Ein Cyberangriff hat beim Baukonsortium FLC zu einem Ausfall zentraler Systeme auf der Baustelle des Fehmarnbelt-Tunnels geführt. Die Arbeiten an dem Großprojekt zwischen Deutschland und Dänemark wurden erheblich beeinträchtigt.

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Auf die Arbeiten für den 18 Kilometer langen Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark hat es einen Hackerangriff gegeben. Betroffen ist das Baukonsortium Femern Link Contractors, kurz FLC. Nach Angaben des dänischen Bauherrn Femern AS sind in der Folge zentrale Systeme auf der Baustelle ausgefallen.

Ausfall zentraler Systeme bei Baukonsortium

„Unser Auftragnehmer FLC hat uns darüber informiert, dass er von einem Cyberangriff betroffen ist. Wir stehen hierzu im Austausch mit FLC“, erklärte eine Sprecherin von Femern AS am Dienstagabend, wie die shz meldet. Näheres könne sie womöglich diesen Mittwoch sagen.
Laut der dänischen Zeitung „Lolland-Falsters Folketidende“ führte der Vorfall zu einem Ausfall zentraler Systeme auf der Baustelle und beeinträchtigte die Arbeiten von FLC an dem Projekt erheblich. Das Kürzel FLC steht für Femern Link Contractors. Es handelt sich um ein europäisches Konsortium, das gemeinsam mit einem anderen Konsortium den Tunnel baut.

Projekt bereits im Zeitverzug

Der Fehmarnbelttunnel soll die deutsche Ostseeinsel Fehmarn mit der dänischen Insel Lolland verbinden und die Fahrzeit mit dem Zug zwischen Hamburg und Kopenhagen auf zweieinhalb Stunden verkürzen. Ursprünglich sollte der Tunnel 2029 fertig werden. Das Projekt ist aber im Zeitverzug und wird wohl frühestens 2031 eröffnet. Der Bau der neuen Bahnanbindung für den Tunnel in Deutschland dauert womöglich sogar bis 2035.

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