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Einstimmiger Beschluss: Hauptausschuss billigt Etat für Gesundheitszentrum Helgoland

Der Hauptausschuss der Gemeinde Helgoland hat den Haushalt der Gesundheitszentrum gGmbH für 2027 verabschiedet. Trotz eines geplanten Defizits von über 500.000 Euro fiel die Abstimmung einstimmig aus.

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Defizit kleiner als gedacht? Na, das nennt der Norddeutsche doch fast schon Gewinn. — Rocky, Chefkolumnist
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Der Hauptausschuss der Gemeinde Helgoland hat den Haushalt der Gesundheitszentrum Helgoland gGmbH für das Jahr 2027 einstimmig verabschiedet. Der Beschluss umfasst ein vorgesehenes Jahresdefizit von 544.400 Euro sowie den Stellenplan und die Finanz- und Liquiditätsplanung bis 2031. Bei der Abstimmung gab es sechs Ja-Stimmen, keine Gegenstimmen und keine Enthaltungen.
Geschäftsführerin Imke Kraatz erläuterte den Ausschussmitgliedern den Plan. Der geplante Haushalt wies demnach ein geringeres Defizit auf, als zuvor angenommen worden war, wie aus der Niederschrift der Sitzung hervorgeht. Wie hoch das Defizit am Ende ausfällt, hängt jedoch auch davon ab, ob die vorgesehenen Stellen besetzt werden können, etwa die Stelle eines Arztes in Weiterbildung. Zudem sind die Personalkosten wegen anstehender Tarifverhandlungen nur eingeschränkt planbar.

Sorge um Kassenarztsitze

Ausschussmitglied Peter Botter schlug eine Ergänzung des Beschlusses vor, die der Ausschuss übernahm: Über die Rückgabe von anteiligen Kassenarztsitzen soll der Hauptausschuss rechtzeitig vor deren Wegfall beraten. Hintergrund ist ein Viertel-Kassenarztsitz, der in Kürze nicht mehr besetzt ist. Kraatz bestätigte, dass solche Sitze nach einem Jahr ohne Besetzung wegfallen.

Ausbildungsstellen und privatärztliche Angebote

Außerdem ging es um Nachwuchs und Angebote. Holger Bünning vom Seniorenbeirat fragte, ob es für die Ausbildungsstelle im Gesundheitszentrum keine Interessenten von der Insel gegeben habe. Kraatz bestätigte das: Weder im laufenden noch im nächsten Jahrgang meldete sich ein Helgoländer Schüler. In Kürze sollte ein Auszubildender seine Ausbildung beginnen.Heike Hornbruch regte an, privatärztliche Angebote wie Akupunktur bekannter zu machen. Klassische Werbung sei nicht zulässig, antwortete Kraatz, über Aushänge könne man aber darüber informieren, welche Angebote vorgehalten werden.

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