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Arbeiten am Seekabel nach Helgoland vorerst gestoppt

Starker Westwind und hoher Seegang verhindern die geplanten Umbauarbeiten am Helgoländer Seekabel. Für die Inselversorgung gibt es vorerst keine Einschränkungen.

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Schiedwetter halt. Da bleibt der Stecker eben noch ein bisschen draußen. — Rocky, Chefkolumnist
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Die angekündigten Arbeiten am Seekabel nach Helgoland sind wegen schlechter Wetterbedingungen vorerst abgebrochen worden. Starker Westwind und zu hohe Wellen vor St. Peter-Ording verhinderten am Donnerstag, dem siebzehnten September, die geplante Umstellung der Verbindung. Für die Insel bleibt vorerst alles beim Alten, da der Betrieb ohne Unterbrechungen weiterläuft.

Gründe für den wetterbedingten Abbruch

Wie die Cuxhavener Nachrichten berichten, wurden die Baumaßnahmen aus Sicherheitsgründen für die Arbeitsteams sowie wegen der Gefahr, dass Teile des Kabels nass werden, vorerst ausgesetzt. Der Netzbetreiber Hansewerk erklärte zusammen mit seiner Tochter Schleswig-Holstein Netz, dass aufgrund der Wetterlage ein neuer Termin gefunden werden müsse. Helgoland war für die Dauer der Arbeiten auf Dieselgeneratoren und zusätzliche Stromaggregate umgestellt worden und sollte am Donnerstagmittag wieder an das Festlandnetz gehen. Der zuvor angekündigte Ausfall von Internet, Mobilfunk und Kartenzahlung fand nicht statt, Telefon und Internet liefen ohne Unterbrechung weiter.

Hintergrund der Sanierungsarbeiten

Hintergrund der Maßnahme ist ein wiederkehrendes Problem am Übergang zwischen Seekabel und Landleitung. Das Kabel aus dem Jahr zweitausendneun wurde an dieser Stelle am Strand von St. Peter-Ording immer wieder vom Wasser freigespült. Aus diesem Grund wird das Verbindungsstück um etwa siebenhundert Meter verlängert und rund drei Meter tief im Boden verlegt. Der dafür erforderliche Graben ist bereits ausgehoben, es fehlt jedoch noch der eigentliche Anschluss.

Zeitplan für die Fertigstellung bleibt unklar

Wann die Arbeiten fortgesetzt werden, ist derzeit offen. Nach Angaben des Netzbetreibers gibt es in diesem Jahr allenfalls noch ein passendes Wetterfenster. Der NDR berichtete von einem neuen Anlauf kurz vor Beginn der Sturmflutsaison, allerdings hat der Netzbetreiber bislang keinen konkreten Termin öffentlich genannt. Im Raum steht zudem, dass die Arbeiten erst nach der Sturmflutsaison im Frühjahr zweitausendsiebenundzwanzig abgeschlossen werden. Dies melden der NDR, die Cuxhavener Nachrichten und die Deutsche Presse-Agentur.

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