Erneute Schiffs-Kollision an Huntebrücke in Elsfleth verlief glimpflich
An der Eisenbahnbrücke über die Hunte in Elsfleth ist erneut ein Binnenschiff hängengeblieben. Trotz abgerissener Teile des Steuerhauses gab es keine Verletzten und keine Schäden an der Brücke.
Bisschen zu hoch gebaut, das Steuerhaus. Aber Hauptsache, es wurde niemand verletzt.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
In Elsfleth im Landkreis Wesermarsch ist am Dienstag erneut ein Schiff mit der Eisenbahnbrücke über die Hunte zusammengestoßen. Bei dem Vorfall wurden Teile des Steuerhauses abgerissen, an der Brücke selbst wurden jedoch keine Schäden festgestellt. Die beiden Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Nach Angaben der Polizei traf das niederländische Binnenschiff am Dienstag gegen 17.10 Uhr auf der Fahrt von Brake nach Oldenburg die Brücke. Wie die Tagesschau berichtet, befanden sich zwei Besatzungsmitglieder im Steuerhaus, von dem bei der Kollision Teile abgerissen wurden. Die Trümmerteile des Steuerhauses fielen nicht ins Wasser, sodass die Stelle für die Schifffahrt passierbar bleibt.
Zugverkehr nach Überprüfung wieder freigegeben
Da an der Brücke keine Schäden festgestellt worden sind, wurde sie nach zwei Stunden wieder für den Zugverkehr freigegeben, so ein Sprecher.
Behelfsbrücke seit Unfall im Jahr 2024
Im Jahr 2024 hatte bereits ein Schiff die Eisenbahnbrücke über die Hunte in Elsfleth gerammt und stark beschädigt. Das Bauwerk musste daraufhin über Wochen gesperrt werden, womit eine wichtige Verbindung für die Häfen ausfiel. Seitdem gibt es eine Behelfsbrücke. Ein Neubau soll bis Ende 2027 fertig werden.
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