Japan plant Ausrüstung von U-Booten mit Hyperschallraketen
Japans Regierung hat Finanzmittel im Verteidigungshaushalt 2027 für unterwassergestützte Hyperschallwaffen beantragt. Bis zur Einsatzbereitschaft wird es jedoch noch dauern.
Unter Wasser so schnell unterwegs? Hoffentlich weichen die Schollen rechtzeitig aus.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Japans Regierung hat im vorläufigen Verteidigungshaushalt für das Geschäftsjahr 2027 Mittel für unterwassergestützte Raketensysteme mit hoher Überlebensfähigkeit beantragt. Vorgesehen sind entweder vertikal gestartete Hyperschall-Ballistikwaffen oder Scramjet-angetriebene Marschflugkörper, die aus Torpedorohren abgefeuert werden. Dies berichtet The Maritime Executive. Die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi zielt damit auf eine Aufrüstung der Flotte ab. Japans fünf in Dienst gestellte Angriffsu-Boote der Taigei-Klasse tragen derzeit Unterschallwaffen wie die Harpoon UGM-84. Das neueste Boot, die JS Chogei, wurde im März 2026 vom Stapel gelassen.
Lange Entwicklungszeit erwartet
Das Vorhaben steht vor einer langen Entwicklungsphase, da Japan bislang weder über die entsprechenden Raketen noch über geeignete Boote verfügt. Das Unternehmen Kawasaki Heavy Industries arbeitet seit Dezember 2023 an einem neuen diesel-elektrischen Entwurf.
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