Direkte Schiffsverbindung zwischen Chile und den Falklandinseln angekündigt
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Hauptsache, der Wein übersteht den Seegang – der Rest ist Politik.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Das Unternehmen Easter Island Naviera wird im November 2026 eine monatliche direkte Frachtverbindung zwischen Punta Arenas in Chile und den Falklandinseln starten. Die Vereinbarung wurde nach einem Machbarkeitsbesuch im Juli mit der Falkland Islands Development Corporation unterzeichnet. Die neue Schiffsroute verkürzt die Wege zum südamerikanischen Festland deutlich.
Verkürzte Distanzen und geplante Frachtgüter
Punta Arenas liegt etwa halb so weit von den Inseln entfernt wie Montevideo, das derzeit die wichtigste südamerikanische Anbindung des Archipels darstellt. Zu den erwarteten Transportgütern zählen Lebensmittel, Obst und Gemüse, Wein, Baumaterialien, Flüssiggas (LPG) sowie Ersatzteile. Als mögliche Ladung für den Rücktransport ist Altmetall vorgesehen, wie das Branchenportal Splash247 berichtet.
Einwände und Sanktionen aus Argentinien
Argentinien, das die Inseln als Malvinas beansprucht, spricht sich gegen wirtschaftliche Aktivitäten in diesem Gebiet ohne seine Genehmigung aus. Das Land hat vor diesem Hintergrund härtere Sanktionen gegen Unternehmen angekündigt, die in der Offshore-Ölförderung tätig sind.
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