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Bau- und Umweltausschuss empfiehlt neuen Bebauungsplan für die Düne

Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Helgoland hat einstimmig für die Weiterführung der Bauplanung gestimmt. Die Entwürfe sehen neue Ferienhäuser und Zelte vor, stoßen jedoch auch auf Bedenken.

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Wikkelhäuser oder Zelte? Hauptsache windfest, sonst weht es einen glatt vom Felsen. — Rocky, Chefkolumnist
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Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Helgoland hat einstimmig die Empfehlung ausgesprochen, die 15. Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan Nummer 13 „Düne“ zu beschließen. Bei der Abstimmung gab es jeweils sechs Ja-Stimmen, keine Gegenstimme und keine Enthaltung. Den endgültigen Satzungsbeschluss muss nun die Gemeindevertretung fassen.

Vorgaben für Ferienhäuser und Zelte

Die Planung wurde von Gerd Kruse vom Planungsbüro Elbberg vorgestellt. Für das Sondergebiet Ferienhäuser gilt demnach eine klare Regel: Auf einer Fläche von 640 Quadratmetern ist entweder ein Ferienhaus mit 35 Quadratmetern – ein sogenanntes Wikkelhouse – möglich oder auf 500 Quadratmetern ein Zelt mit 15 Quadratmetern. Beides zusammen in einer Bucht ist ausgeschlossen. Wie aus einer Veröffentlichung der Gemeinde Helgoland hervorgeht, stammen die Informationen aus der Niederschrift der 24. Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vom 2. Juli 2026.

Offene Fragen zur Zeltgröße und Kritik des Seniorenbeirats

In der Sitzung erkundigte sich Martin Köhn, ob die Zelte nicht ebenfalls 35 Quadratmeter groß sein könnten. Gerd Kruse verwies dazu auf die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde, mit der die Zeltgröße ausgehandelt worden sei. Eine Änderung wäre nach seiner Auskunft ohne neue Beteiligungsrunde möglich, die Naturschutzbehörde müsste jedoch einbezogen werden. Die Verwaltung beabsichtigt, diesen Punkt bis zur Sitzung der Gemeindevertretung zu klären.
Kritik kam von Marika Richters vom Seniorenbeirat: Die vorhandene Infrastruktur auf der Düne vertrage aus ihrer Sicht keine zusätzlichen Gäste.

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