Kollision im Marmarameer: Frachtschiff vermutlich gesunken und zehn Personen vermisst
Nach dem Zusammenstoß eines Frachtschiffs mit einem Chemikalientanker im Marmarameer fehlen von den zehn Besatzungsmitgliedern des Frachters jede Spur. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz.
Nach einer Kollision zwischen einem Frachtschiff und einem Chemikalientanker im Marmarameer ist das Frachtschiff mutmaßlich gesunken. Alle zehn Besatzungsmitglieder des Frachters gelten derzeit als vermisst. Einsatzkräfte suchen mit mehreren Einheiten nach den Vermissten, von denen bisher lediglich Ausrüstungsteile gefunden wurden.
Zusammenstoß vor der Küste von Silivri
Der Vorfall ereignete sich am 2. September gegen 03:15 Uhr Ortszeit rund 18 Seemeilen südlich von Silivri, westlich von Istanbul. Beteiligt waren das 3.970-dwt-Mehrzweckfrachtschiff „Tugberk Imamoglu“ und der 3.338-dwt-Chemikalientanker „Alsu“. Nach der Kollision wird davon ausgegangen, dass das Frachtschiff gesunken ist. Die zehn Besatzungsmitglieder der „Tugberk Imamoglu“ bleiben vermisst.
Suchaktion und gefundene Rettungsausrüstung
Zur Suche nach den Vermissten wurden 14 Such- und Rettungseinheiten, ein Hubschrauber sowie der Tanker „Alsu“ eingesetzt. Im Wasser wurden das Freifall-Rettungsboot des Frachtschiffs sowie weitere Überlebensausrüstung entdeckt. Es konnte jedoch bislang kein Besatzungsmitglied geborgen werden. An dem Chemikalientanker „Alsu“ wurden keine sichtbaren Schäden festgestellt.
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