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Flüssiggas-Frachter meiden Straße von Hormus nach Angriffen

Um Angriffe im Nahost-Konflikt zu umgehen, übergeben LNG-Tanker aus Katar und den VAE ihre Ladungen nun außerhalb der Straße von Hormus. Unterdessen steigen die Gaspreise in Asien stark an.

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Mehrere Flüssiggas-Tanker haben Mitte und Ende August ihre Ladungen außerhalb der Straße von Hormus auf andere Schiffe übertragen, anstatt voll beladen durch die Gefahrenzone zu fahren. Betroffen waren Transporte aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Bestimmungsorten in Indien und Japan. Hintergrund der Ausweichmanöver sind wiederholte Angriffe auf die Handelsschifffahrt seit dem Ausbruch des Konflikts.

Drei Umladungen vor Oman und den VAE

Insgesamt kam es im August zu drei Schiff-zu-Schiff-Umladungen auf offener See. Vor der Küste von Oman machten die Frachter GasLog Shanghai und GasLog Savannah fest, um ihre Fracht zu übergeben. Ebenfalls vor der omanischen Küste erfolgte der Transfer zwischen dem Schiff Mraweh des Anbieters ADNOC und der LNG Enugu. Vor der Ostküste der Vereinigten Arabischen Emirate wurden zudem Ladungen zwischen den QatarEnergy-Tankern Al Rekayyat und Tembek umgeladen.

Angriffe auf Handelsschiffe und steigende Gaspreise

Seit Beginn des US-israelischen Konflikts mit dem Iran am 28. Februar sind Handelsschiffe in der Region wiederholt zum Ziel von Angriffen geworden. Die geopolitischen Spannungen haben auch direkte Auswirkungen auf den Energiemarkt: Der asiatische Spotpreis für Flüssiggas kletterte auf ein Fünf-Monats-Hoch von 23,20 US-Dollar pro mmBtu. Damit hat sich der Preis im Vergleich zum Niveau vor dem Konflikt mehr als verdoppelt.

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05.09., 08:07 Uhr