Erkrankungen sind die Hauptursache für Todesfälle unter Seeleuten
Eine Auswertung von fast 3.000 Schadensfällen zeigt, dass 81 Prozent der Todesfälle von Seeleuten auf Krankheiten und nur 19 Prozent auf Unfälle zurückzuführen sind. Vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen ein hohes Risiko dar.
Eine Auswertung von fast 3.000 Schadensfällen aus den Jahren 2023/24 und 2024/25 zeigt, dass 81 Prozent der Todesfälle unter Seeleuten auf Krankheiten zurückzuführen sind. Verletzungen machten hingegen lediglich 19 Prozent der Todesfälle aus. Insgesamt entfielen 60 Prozent aller Ansprüche von Besatzungsmitgliedern auf Erkrankungen und 36 Prozent auf Verletzungen.
Ursachen für Erkrankungen und Verletzungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen machten 58 Prozent der Todesfälle durch Krankheiten aus. Die größte Kategorie bei den Erkrankungen bildeten Bauchbeschwerden, wobei durch Dehydrierung verursachte Nierensteine auf Schiffen in heißen Klimazonen häufig auftraten. Bei den Verletzungen machten Hand- und Fingerverletzungen ein Viertel der Fälle aus. Ein Drittel der Todesfälle durch Verletzungen war auf Fälle von Mann über Bord zurückzuführen.
Forderungen nach Prävention
Jacob Damgaard von Britannia forderte mehr Untersuchungen zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, präventive Gesundheitsversorgung sowie Unterstützung für das mentale Wohlbefinden.
Mit dem Platzieren einer Gedenkmünze unter dem Kiel hat die Meyer Werft die Montage des zweiten Gigablocks für die „Disney Believe“ begonnen. Das mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff wird über 1.256 Kabinen bieten.
Um Investitionen und Dekarbonisierungsziele langfristig zu steuern, blickt die Schifffahrtsbranche von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Das Verfahren ermittelt notwendige Schritte für das Jahr 2050.
AIDA Cruises erweitert sein Angebot an Fernreisen ab der deutschen Ostseeküste. Die mehrwöchige Route führt von Warnemünde über Afrika bis nach Mauritius.
Der US-Energiekonzern Chevron steigt verstärkt in die Förderung im Mittelmeer ein. Geplant sind zwei Erkundungsbohrungen sowie die Aufarbeitung von Seismikdaten im Gebiet Lotus.
ConocoPhillips und Venture Global haben einen langfristigen Kaufvertrag über jährlich 1,0 Millionen Tonnen Flüssigerdgas unterzeichnet. Die Lieferungen sollen im Jahr 2030 beginnen.
Der Kreuzfahrtkonzern Carnival Corporation strukturiert seine Marken um. Die Schiffe Arcadia und Queen Anne wechseln in den kommenden Jahren den Betreiber.