US-Regierung wirft chinesischer Reederei COSCO Spionage vor
Zwei US-Regierungsvertreter beschuldigen den chinesischen Staatskonzern COSCO, mit verdeckter Technik auf Handelsschiffen militärische Aufklärung zu betreiben. China weist die Vorwürfe zurück.
Tarnung auf See? Ich verstecke meine Fischbrötchen auch immer vor den Möwen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Zwei hochrangige Vertreter der Trump-Regierung werfen dem staatlichen chinesischen Schifffahrtsunternehmen COSCO vor, verdeckte Ausrüstung auf Handelsschiffen mitzuführen. Die Geräte sollen dazu dienen, nahe der Küstenlinien der USA und ihrer Verbündeten militärische Kommunikationsaufklärung zu betreiben. China weist die Anschuldigungen energisch von sich. Die aktuellen Vorwürfe decken sich mit einem Bericht des US Naval War College aus dem April 2025. Bereits im Januar 2025 hatte das Pentagon entschieden, COSCO auf seine Liste von Unternehmen mit Verbindungen zum chinesischen Militär zu setzen.
Reaktionen und wirtschaftliche Verflechtungen
Die chinesische Botschaft wies die Anschuldigungen als "totally baseless" zurück. COSCO bleibt weiterhin ein bedeutender Betreiber in US-amerikanischen Häfen. Diese starke Präsenz erschwert mögliche Sanktionen oder Einschränkungen beim Hafenzugang als Reaktion auf die Vorwürfe.
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