Baggern im Meeresboden? Da kriegen die Fische doch bloß Sand in die Augen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Namibia hat der Organisation Namibian Marine Phosphate ein bis 2029 gültiges Umwelt-Unbedenklichkeitszertifikat für das Sandpiper-Projekt erteilt. Das Vorhaben liegt etwa 120 Kilometer südwestlich von Walvis Bay auf der Bergbaulizenz 170. Das Zertifikat allein erlaubt jedoch noch nicht den Beginn der Nassbaggerarbeiten, da weitere Genehmigungen erforderlich sind. Namibia hat Namibian Marine Phosphate die Umweltgenehmigung am 5. August erteilt. Sie betrifft das Sandpiper-Projekt rund 120 Kilometer südwestlich von Walvis Bay. Allerdings berechtigt die Bescheinigung noch nicht zum Start der Nassbaggerungen, für die noch zusätzliche Genehmigungen benötigt werden.
Sorgen um Baggerarbeiten und Umweltschäden
Ocean Conservation Namibia warnt, dass mariner Phosphatabbau in einer solchen Größenordnung noch nirgendwo weltweit durchgeführt wurde. Als Risiken im Benguela-System nennt die Organisation Sedimentfahnen, die Zerstörung von Lebensräumen sowie eine mögliche Freisetzung von Schwermetallen.
Widerstand aus Fischerei und Politik
Gegen das Projekt regt sich Widerstand aus der Wirtschaft und Politik. Verbände der Fischereiindustrie prüfen derzeit rechtliche Schritte gegen das Vorhaben. Gleichzeitig fordern Oppositionsparteien, dass die dem Projekt zugrundeliegenden Studien veröffentlicht werden.
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