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Russland erweitert Schattenflotte für Arktis-Flüssiggasprojekt auf 20 Schiffe

Für das sanktionierte Projekt Arctic LNG 2 hat Russland die Zahl der genutzten Tanker deutlich erhöht. Dennoch fehlen weiterhin Kapazitäten für die volle Auslastung.

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20 Schiffe im Arktis-Eis? Bei dem Wetter bleibe ich lieber im Hafen. — Rocky, Chefkolumnist
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Eine Schiffsverfolgungsanalyse zeigt, dass mittlerweile mindestens 20 Schiffe für das sanktionierte Projekt Arctic LNG 2 im Einsatz sind. Ende Dezember lag die Zahl noch bei 11 Schiffen. Wie aus den von Bloomberg berichteten Daten hervorgeht, wird das Projekt weiterhin durch fehlende Transportkapazitäten gebremst.

Flottenstruktur und Prognosen

Zu der Flotte gehören drei Gastanker der Eisklasse Arc7, wobei ein vierter Transporteur noch vor Jahresende erwartet wird. Zusätzlich befördern etwa ein Dutzend konventionelle Schiffe Langstreckenfrachten nach Asien. Analysten hoben ihre Schätzung für die Produktion im Jahr 2026 auf rund 5 Millionen Tonnen an, was etwa 9 Prozent über der Prognose vom Juli liegt.

Kapazitätsengpässe begrenzen Auslastung

Analysten erklären jedoch, dass die Schifffahrtskapazität weiterhin die wesentliche Bremse darstellt. Um beide Züge des Projekts mit ihrer kombinierten Kapazität von 13,2 Millionen Tonnen zu betreiben, wären ungefähr 30 konventionelle Frachter erforderlich.

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