Schiffsverkehr in der Straße von Hormus bricht nach Angriffs-Serie ein
Nach mehreren Angriffen auf Handelsschiffe und US-Militärschlägen passierten am Wochenende deutlich weniger Schiffe die Straße von Hormus. Viele Reedereien halten ihre Frachter vorerst zurück.
Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist am Wochenende vom 29. bis 30. August drastisch zurückgegangen. Nach Daten des Analysedienstes Kpler passierten an diesen Tagen nur noch jeweils fünf Schiffe pro Tag die Meerenge, nachdem am Freitag noch 14 Transite verzeichnet worden waren. Hintergrund des Einbruchs sind mehrere Angriffe auf Schiffe sowie militärische Auseinandersetzungen in der Region.
Reedereien halten Schiffe nach Angriffen zurück
Die Schiffseigner halten ihre Frachter derzeit zurück, nachdem innerhalb einer Woche drei Angriffe gemeldet wurden. Dazu gehört unter anderem ein Tanker, der von einem unbekannten Projektil getroffen wurde. Zudem kam es zu US-Angriffen auf iranische Abschussrampen auf der Insel Larak.
Verkehr auf kleine Schiffe beschränkt
Der Verkehr am Wochenende beschränkte sich im Wesentlichen auf kleinere Schiffe, darunter zwei LPG-Gastanker. Zudem schalteten einige größere Schiffe ihre AIS-Transponder aus, um während der Passage nicht ins Visier von Angriffen zu geraten.
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