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Kenterung am Great Barrier Reef: Australien prüft Geldstrafe für Regattayacht

Die 56 Tonnen schwere Yacht „Viva La Vida“ ist während einer Regatta auf ein Riff gelaufen und gekentert. Alle zehn Insassen wurden gerettet, doch dem Eigner drohen nun rechtliche Konsequenzen.

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Während der Hamilton Island Race Week am 21. August ist die 82,5 Fuß lange Yacht „Viva La Vida“ vor Long Island in den Whitsundays auf ein Riff gelaufen und gekentert. Alle zehn Personen an Bord konnten gerettet werden. Nun drohen nach dem Vorfall im Weltnaturerbe-Gebiet des Great Barrier Reefs rechtliche Konsequenzen.

Die Yacht des Typs Oyster 825 stieß während der Regatta mit hoher Geschwindigkeit auf ein felsiges Riff. Durch die Kollision wurde der Kiel des 56 Tonnen schweren Schiffes beschädigt, woraufhin die Yacht kenterte. Das Wrack liegt in einem Korallenlebensraum innerhalb des geschützten Weltnaturerbe-Gebiets des Great Barrier Reefs. Bergungs-Spezialisten haben das Schiff inzwischen für den Transport nach Mackay stabilisiert.

Behörden kündigen mögliche Strafen an

Behörden haben mögliche Sanktionen auf Grundlage des Meeresparkrechts signalisiert. Das Gesetz sieht ein maximales Strafmaß von 1.000 Strafeinheiten vor, was rund 364.000 A$ entspricht. Zuletzt verhängte Geldstrafen lagen jedoch größtenteils unter 10.000 A$.

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05.09., 08:07 Uhr