Kenterung am Great Barrier Reef: Australien prüft Geldstrafe für Regattayacht
Die 56 Tonnen schwere Yacht „Viva La Vida“ ist während einer Regatta auf ein Riff gelaufen und gekentert. Alle zehn Insassen wurden gerettet, doch dem Eigner drohen nun rechtliche Konsequenzen.
Die Yacht des Typs Oyster 825 stieß während der Regatta mit hoher Geschwindigkeit auf ein felsiges Riff. Durch die Kollision wurde der Kiel des 56 Tonnen schweren Schiffes beschädigt, woraufhin die Yacht kenterte. Das Wrack liegt in einem Korallenlebensraum innerhalb des geschützten Weltnaturerbe-Gebiets des Great Barrier Reefs. Bergungs-Spezialisten haben das Schiff inzwischen für den Transport nach Mackay stabilisiert.
Behörden kündigen mögliche Strafen an
Behörden haben mögliche Sanktionen auf Grundlage des Meeresparkrechts signalisiert. Das Gesetz sieht ein maximales Strafmaß von 1.000 Strafeinheiten vor, was rund 364.000 A$ entspricht. Zuletzt verhängte Geldstrafen lagen jedoch größtenteils unter 10.000 A$.