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EU-Militäreinsatz kontrolliert weiteren Öltanker der Schattenflotte im Mittelmeer

Einsatzkräfte der Operation Irini haben im Mittelmeer den Tanker Sun durchsucht. Das Schiff steht im Verdacht, mit gefälschter Registrierung russisches Öl zu transportieren.

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Wer ständig die Flagge wechselt, kriegt auf See trotzdem keine Vorfahrt. — Rocky, Chefkolumnist
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Italienische Einsatzkräfte der EU-Operation Irini haben am 30. August den Rohöl-Tanker Sun im Mittelmeer betreten, um dessen Flagge zu überprüfen. Der Einsatz auf dem im Jahr 2005 gebauten Schiff erfolgte per Hubschrauber und Boot. Es besteht der Verdacht, dass der Tanker unter einer falschen Registrierung für die Schattenflotte fährt, die russisches Öl transportiert.

Das Schiff mit einer Tragfähigkeit von 159.186 dwt hatte zuvor Registrierungen in Timor-Leste und Benin angegeben, bevor es zu einer Registrierung in Kamerun wechselte.

Erweiterung des Mandats der Operation Irini

Die Sun ist der sechste Tanker, der gestoppt wurde, seit das Mandat der Operation Irini im März 2026 erweitert worden ist. Die Neuregelung beinhaltet ein Besuchsrecht zur Überprüfung der Schiffsflagge.

Das Wasserfahrzeug wurde im Rahmen des Einsatzes inspiziert und dokumentiert. Eine Beschlagnahmung des Schiffes erfolgte hingegen nicht.

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