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Vogelgrippe-Gefahr: Australien evakuiert Forschungsstation auf Macquarie Island

Wegen des Risikos eines Ausbruchs der H5-Vogelgrippe holt Australien alle 24 Expeditionsmitglieder von der Forschungsstation auf Macquarie Island zurück. Es ist die erste Schließung der Station seit ihrer Gründung im Jahr 1948.

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Australien wird alle 24 Expeditionsmitglieder von seiner Forschungsstation auf Macquarie Island evakuieren. Als Grund gibt das Land das Risiko eines Ausbruchs der H5-Vogelgrippe unter den Wildtieren der Insel an. Für den Abtransport kommt der Eisbrecher Nuyina zum Einsatz.

Gefährdung von Millionen Wildtieren

Auf der subantarktischen Insel leben bis zu vier Millionen Seevögel und 100.000 Robben. Auf der nahe gelegenen Heard-Insel waren mehr als 13.000 Robbenbabys gestorben, nachdem dort Ende 2025 H5 nachgewiesen worden war.

Erste unbesetzte Phase seit 1948

Seit der Errichtung der Forschungsstation im Jahr 1948 ist es das erste Mal, dass die Station unbesetzt bleibt. Der Eisbrecher Nuyina wird Ende Oktober die Versorgung der Antarktis wieder aufnehmen.

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