USA planen weitere Verpachtung von Tiefsee-Bergbaugebieten im Pazifik
Die US-Behörde Marine Minerals Administration plant für Ende 2026 die Vergabe von Abbaulizenzen vor den Marianen und Guam. Indigene Gruppen und Umweltschützer kündigten Widerstand gegen das Vorhaben an.
Tiefsee-Bergbau? Da buddeln wohl wieder welche tiefer, als ihnen guttut.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die US-Behörde Marine Minerals Administration hat eine Verpachtung von Tiefsee-Bergbaugebieten im Pazifik für den 16. Dezember 2026 angekündigt. Die betroffenen Gebiete liegen auf dem Meeresgrund vor den Marianen-Inseln und Guam. Es handelt sich um das zweite Vorhaben dieser Art im Pazifik, das in diesem Jahr vorgeschlagen wurde. Nach einer Verpachtung vor Amerikanisch-Samoa, die für November vorgesehen ist, stellt das Projekt vor den Marianen und Guam das zweite vorgeschlagene Vorhaben im Pazifik in diesem Jahr dar. Der Gouverneur der Nördlichen Marianen hat 60 Tage Zeit, um zu den Plänen Stellung zu nehmen.
Widerstand gegen die Pläne
Indigene Gruppen aus dem Pazifikraum und die Umweltorganisation Earthjustice haben angekündigt, gegen den Plan zu kämpfen. Sie warnen vor einem irreversiblen Verlust der biologischen Vielfalt durch die Zerstörung von Lebensräumen, Sedimentwolken und Verschmutzung durch Schwermetalle.
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