Meldung ✓

Spannungen im Schwarzen Meer: Weizenkäufer weichen auf baltische Häfen aus

Aufgrund von Beeinträchtigungen im Schwarzen Meer verlagern Getreidekäufer ihre Aufträge verstärkt nach Lettland, Litauen und Estland. Die Exportmengen aus dem Baltikum steigen deutlich an.

KI-generierter Inhalt · wie wir arbeiten →

Mehr Betrieb in den baltischen Häfen – Hauptsache, die Kutter behalten Kurs. — Rocky, Chefkolumnist
Illustration zu: Spannungen im Schwarzen Meer: Weizenkäufer weichen auf baltische Häfen aus
Illustration: KI-generiert
Wegen anhaltender Spannungen im Schwarzen Meer verlagern Getreidekäufer ihre Bestellungen verstärkt nach Lettland, Litauen und Estland. Für die Verladung in baltischen Häfen wurden im August bereits rund eine Million Tonnen Weizen gebucht, was einem Anstieg von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Dieser Anstieg folgt auf eine Verdreifachung der Buchungen im Juli. Händler rechnen damit, dass in dieser Saison etwa sechs Millionen Tonnen Weizen für den baltischen Export zur Verfügung stehen werden. Die Weizenpreise haben unterdessen ein Dreijahreshoch erreicht.

Export an neue Bestimmungsorte

Die Frachten gehen zunehmend auch an weniger traditionelle Zielorte. Neben der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Sudan werden die Lieferungen unter anderem nach Nigeria, Südafrika, Libyen und Ägypten transportiert.

← alle Meldungen aus Meer

Weitere Meldungen aus Meer

Meer ✓

Großbritannien verkauft Landungsschiff HMS Bulwark an Brasilien

Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.

05.09., 08:07 Uhr