Spannungen im Schwarzen Meer: Weizenkäufer weichen auf baltische Häfen aus
Aufgrund von Beeinträchtigungen im Schwarzen Meer verlagern Getreidekäufer ihre Aufträge verstärkt nach Lettland, Litauen und Estland. Die Exportmengen aus dem Baltikum steigen deutlich an.
Mehr Betrieb in den baltischen Häfen – Hauptsache, die Kutter behalten Kurs.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Wegen anhaltender Spannungen im Schwarzen Meer verlagern Getreidekäufer ihre Bestellungen verstärkt nach Lettland, Litauen und Estland. Für die Verladung in baltischen Häfen wurden im August bereits rund eine Million Tonnen Weizen gebucht, was einem Anstieg von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg folgt auf eine Verdreifachung der Buchungen im Juli. Händler rechnen damit, dass in dieser Saison etwa sechs Millionen Tonnen Weizen für den baltischen Export zur Verfügung stehen werden. Die Weizenpreise haben unterdessen ein Dreijahreshoch erreicht.
Export an neue Bestimmungsorte
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