Core Power und US-Behörde planen Flotte aus 50 Atom-Handelsschiffen
Das britische Unternehmen Core Power hat eine Vereinbarung mit der US-Schifffahrtsbehörde zur Entwicklung von 50 atomgetriebenen Frachtern unterzeichnet. Die Auslieferung der ersten Einheiten ist für 2033 geplant.
Atomantrieb auf dem Meer? Hauptsache, die Kaffeemaschine an Bord hat ordentlich Druck.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Das britische Unternehmen Core Power hat eine siebenjährige Vereinbarung mit der US-Schifffahrtsbehörde Maritime Administration unterzeichnet. Gemeinsam soll eine 50 Schiffe starke Flotte aus atomgetriebenen Flüssigerdgastankern und Containerschiffen entwickelt werden. Die erste Auslieferung ist für das Jahr 2033 angestrebt.
Hohe Baukosten und internationale Arbeitsteilung
Die Kosten für jedes dieser Schiffe werden auf rund 700 Millionen US-Dollar geschätzt, verglichen mit etwa 250 Millionen US-Dollar für ein konventionelles Äquivalent. Als eine Option für die Energieversorgung gilt ein Reaktor des Herstellers BWX Technologies. Die Schiffsrümpfe sollen in Japan und Korea gebaut werden. Die nukleare Ausrüstung ist auf einer geplanten US-Werft vorgesehen, wobei Corpus Christi als möglicher Standort genannt wird.
Reaktion auf chinesisches Schiffsprojekt
Das Projekt versteht sich als Reaktion auf ein Vorhaben der Jiangnan-Werft, die ein atomgetriebenes Containerschiff mit einer Kapazität von 25.000 TEU vorgeschlagen hat.
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