USA erklären Straße von Hormus für minenfrei – Verbündete bleiben skepsisch
Nach Angaben des US-Militärs wurden die iranischen Minen in der Straße von Hormus geräumt und die Schifffahrtswege wieder geöffnet. US-Verbündete äußern jedoch vertraulich weiterhin Bedenken.
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben iranische Seeminen aus der Straße von Hormus entfernt. Während die USA die internationalen Schifffahrtswege wieder als offen betrachten, äußern Verbündete unterdessen Zweifel an der Sicherheit der Route.
US-Militär meldet Freigabe der Seestraße
In einem am Donnerstagabend veröffentlichten Video erklärte Admiral Brad Cooper, Leiter des US Central Command, dass amerikanische Streitkräfte iranische Minen aus der Straße von Hormus geräumt haben. Dabei betonte er, dass „international shipping lanes are open and momentum is building.“ Seit dem Ausbruch des Konflikts Ende Februar hat der Iran nach Schätzungen zwischen 80 und 150 Minen in der Meerenge verlegt.
Öltransporte und Bedenken der Verbündeten
US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass in den vergangenen 14 Tagen 130 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus transportiert wurden. Verbündete der USA warnten jedoch vertraulich davor, dass die Wasserstraße wahrscheinlich nach wie vor vermint ist.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
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