Steigende Container-Frachtraten bescheren asiatischen Reedereien hohe Gewinne
Wegen stark steigender Frachtraten erwarten führende asiatische Reedereien deutliche Gewinnsprünge. Auslöser für den Preisanstieg sind unter anderem Umleitungen im Roten Meer und Störungen in der Straße von Hormus.
Solange mein Fisch pünktlich im Hafen landet, solln sie man ihre Container zählen.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die asiatischen Reedereien Cosco Shipping Holdings und Orient Overseas International stehen vor einem deutlichen Gewinnanstieg. Grund dafür ist der starke Anstieg der Container-Frachtraten auf den weltweiten Schifffahrtsrouten. Die taiwanesischen Betreiber Evergreen und Yang Ming verzeichneten bereits das stärkste Gewinnwachstum seit mehr als einem Jahr.
Höchststände bei weltweiten Frachtraten
In der Woche vom 9. Juli erreichten die globalen Spotraten mit 4.639 US-Dollar pro 40-Fuß-Container ihren Spitzenwert, was den höchsten Stand seit 2024 darstellt. Gleichzeitig markierten auch die Transpazifik-Raten von Shanghai nach Los Angeles sowie nach New York neue Jahreshöchststände.
Gründe für die Preissteigerungen
Für den deutlichen Anstieg der Frachtraten sind verschiedene Entwicklungen verantwortlich. Ursächlich für die Welle sind durch Zölle getriebene Vorzieheffekte, Störungen in der Straße von Hormus sowie anhaltende Umleitungen von Schiffsrouten im Roten Meer.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
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Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
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Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
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