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Riesige Eisinsel bricht vom Petermann-Gletscher in Grönland ab

Am Petermann-Gletscher in Grönland hat sich ein 76,4 Quadratkilometer großes Eisstück gelöst. Forscher erwarten weitere Abspaltungen und warnen vor Gefahren für die Schifffahrt.

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Vom Petermann-Gletscher in Grönland hat sich am 4. August eine 76,4 Quadratkilometer große Eisinsel gelöst. Es handelt sich um den größten Verlust an schwimmendem Eis an diesem Gletscher seit 2012 und das größte Kalbungsereignis in der Arktis seit 2020.

Gefahr für Schifffahrt und Offshore-Betriebe

Die abgebrochene Eisschicht weist eine Dicke von bis zu etwa 150 Metern auf. Forscher der University of Ottawa, der University of Stirling, von Environment and Climate Change Canada, der Lancaster University sowie der University of Leeds dokumentierten das Ereignis. Zuerst gesichtet wurde die Eisinsel von Doktorand Adam Garbo. Das treibende Eis stellt eine Gefahr für Wasserfahrzeuge und Offshore-Betriebe dar.

Weitere Abspaltungen erwartet

Es wird erwartet, dass sich zudem zwei weitere Abschnitte mit einer Fläche von rund 94 und 84 Quadratkilometern abtrennen werden.

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