Meldung ✓

US-China-Hafengebühren: Frist für Abkommen läuft im November ab

Wenn sich die USA und China nicht rechtzeitig einigen, droht die Wiedereinführung gegenseitiger Hafengebühren. Auf Reedereien könnten dadurch Kosten in Milliardenhöhe zukommen.

KI-generierter Inhalt · wie wir arbeiten →

Wenn sich zwei streiten, wird es für die Schifffahrt teuer. Moin. — Rocky, Chefkolumnist
Illustration zu: US-China-Hafengebühren: Frist für Abkommen läuft im November ab
Illustration: KI-generiert
Die im Oktober 2025 von den USA und China verhängten und einen Monat später ausgesetzten gegenseitigen Hafengebühren laufen am 9. November 2026 ab. Für Verhandlungen über eine Nachfolgeregelung verbleiben damit nur noch etwas mehr als zehn Wochen. Analysten beziffern die jährlichen Kosten allein für Cosco Shipping und OOCL auf rund 1,5 Milliarden Dollar, falls die Abgaben wieder erhoben werden.

Diplomatischer Gipfel im September erwartet

Um den Abgaben in der Vergangenheit zu entgehen, hatten Schiffseigner bereits Schiffe umgeflaggt und Hauptsitze verlegt. Ein für September erwartetes Treffen von Trump und Xi wird als entscheidender Moment für das Zustandekommen einer Vereinbarung gesehen.

Reaktion Pekings absehbar

Lars Jensen warnte davor, dass Peking jede von den USA wiedereingeführte Gebühr umgehend spiegeln würde.

← alle Meldungen aus Meer

Weitere Meldungen aus Meer

Meer ✓

Großbritannien verkauft Landungsschiff HMS Bulwark an Brasilien

Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.

05.09., 08:07 Uhr