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Tödliche Schiffskollision vor Göteborg: Anklage gegen Kapitän und Lotsen

Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Frachtschiff und einem Freizeitboot bei Göteborg wurden der Kapitän und der Lotse angeklagt. Zwei Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben.

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Die schwedische Staatsanwaltschaft hat am 28. August Anklage gegen den Kapitän und den Lotsen des norwegischen Frachtschiffs Misje Verde erhoben. Den beiden Männern wird die Beteiligung an einer Kollision am 28. Juli im Hakefjord südwestlich von Göteborg zur Last gelegt, bei der zwei Menschen starben. Der Prozess soll am 10. September beginnen.

Ermittlungen und Auswertung des Schiffsdatenschreibers

Bei dem Vorfall im Hakefjord wurde ein Freizeitboot überholt, getroffen und sank in rund 20 Metern Wassertiefe. Ein Erwachsener und ein Kind konnten aus dem Wasser gerettet werden, zwei weitere Personen kamen ums Leben. Die Auswertung der Daten des Schiffsdatenschreibers ergab, dass das kleine Wasserfahrzeug ein deutliches Ziel auf dem Radar darstellte, das von beiden Männern übersehen wurde.

Ungewöhnliche Anklage gegen einen Lotsen

Die Strafverfolgung eines Lotsen gilt als ungewöhnlicher Schritt. Der Prozess gegen die beiden Männer wird am 10. September eröffnet. Beide Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück und bestreiten jegliches Fehlverhalten.

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05.09., 08:07 Uhr