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Stromnetz-Engpässe gefährden klimafreundlichen Umbau britischer Häfen

Einem Bericht des britischen Verkehrsministeriums zufolge behindern lange Wartezeiten auf Stromanschlüsse und hohe Energiekosten die Dekarbonisierung der Häfen. Es droht eine Verlagerung von Investitionen ins europäische Ausland.

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15 Jahre Wartezeit auf Strom? Da bin ich ja schneller nach Amerika gerudert. — Rocky, Chefkolumnist
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Ein am 28. August veröffentlichter Bericht des britischen Verkehrsministeriums zeigt, dass Engpässe im Stromnetz und hohe Energiekosten die Dekarbonisierung von Häfen beeinträchtigen. Den britischen Häfen drohen Wartezeiten von bis zu 15 Jahren für einen Netzanschluss, weshalb Investitionen an europäische Konkurrenten verloren gehen könnten.

Die mittlere Netzkapazität in britischen Häfen liegt derzeit bei 5,5 MW, während für die Zukunft ein Bedarf von etwa 91 MW erwartet wird. Von 65 Befragten gaben 69 Prozent an, dass eine unzureichende Stromversorgung ihnen bereits Geschäfte gekostet habe.

Sorge vor Verlust von Investitionen

Zudem stimmten 76 Prozent der Befragten zu, dass Anforderungen an Landstrom die Emissionen senken würden. Die Häfen warnen vor diesem Hintergrund, dass Investitionen zu europäischen Konkurrenten verlagert werden könnten.

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05.09., 08:07 Uhr