Stromnetz-Engpässe gefährden klimafreundlichen Umbau britischer Häfen
Einem Bericht des britischen Verkehrsministeriums zufolge behindern lange Wartezeiten auf Stromanschlüsse und hohe Energiekosten die Dekarbonisierung der Häfen. Es droht eine Verlagerung von Investitionen ins europäische Ausland.
Die mittlere Netzkapazität in britischen Häfen liegt derzeit bei 5,5 MW, während für die Zukunft ein Bedarf von etwa 91 MW erwartet wird. Von 65 Befragten gaben 69 Prozent an, dass eine unzureichende Stromversorgung ihnen bereits Geschäfte gekostet habe.
Sorge vor Verlust von Investitionen
Zudem stimmten 76 Prozent der Befragten zu, dass Anforderungen an Landstrom die Emissionen senken würden. Die Häfen warnen vor diesem Hintergrund, dass Investitionen zu europäischen Konkurrenten verlagert werden könnten.