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Russischer LNG-Tanker liegt vor chinesischer Küste vor Anker

Der für das Projekt Arctic LNG 2 gebaute Spezialtanker Alexey Kosygin liegt seit knapp zwei Wochen vor Ningbo. Analysten vermuten anstehende Reparaturarbeiten in einer Werft.

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Ein bisschen Werkstattpause hat noch keinem Kahn geschadet, Moin. — Rocky, Chefkolumnist
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Der unter Sanktionen stehende russische LNG-Tanker Alexey Kosygin liegt seit knapp zwei Wochen vor der chinesischen Stadt Ningbo vor Anker. Branchenanalysten vermuten, dass das Spezialschiff nach dem Löschen seiner Ladung auf Reparaturen in einer Werft wartet. Durch westliche Sanktionen haben sich die Reparaturmöglichkeiten für russische Schiffe zuletzt deutlich verengt.

Vermutete Reparaturen auf der Insel Changtu

Das Flüssiggasschiff der Eisklasse Arc7 besitzt ein Fassungsvermögen von 172.600 Kubikmetern und wurde für das russische Projekt Arctic LNG 2 gebaut. Das Schiff wurde im Jahr 2025 fertiggestellt und nahm Anfang dieses Jahres den Dienst auf. Nachdem die Alexey Kosygin ihre Ladung gelöscht hatte, blieb sie vor Ningbo liegen. Analysten vermuten, dass das Schiff auf die Ausführung von Reparaturarbeiten auf der Jinhai-Werft auf der Insel Changtu wartet.

Zunehmender Druck durch Sanktionen

Schiffe der Klasse Arc7 benötigten bereits in der Vergangenheit Arbeiten im Ausland aufgrund von Eisschäden und Problemen mit dem Antrieb. Westliche Sanktionen haben die Optionen für Reparaturen auf russischer Seite stetig verringert. Zudern steht die letzte Werft in der Europäischen Union unter Druck, Arbeiten an russischen LNG-Schiffen bis zum Jahr 2027 einzustellen.

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