Konflikt im Persischen Golf: Hunderte Schiffe und Tausende Seeleute weiterhin festgesetzt
Sechs Monate nach Beginn des Konflikts zwischen den USA und dem Iran können rund 400 Schiffe den Persischen Golf nicht verlassen. Betroffen sind etwa 6.000 Seeleute.
Sechs Monate nach Beginn des US-iranischen Konflikts können nach Angaben der Seeschifffahrts-Organisation IMO etwa 400 Schiffe den Persischen Golf weiterhin nicht sicher verlassen. Von der Festsetzung sind rund 6.000 Besatzungsmitglieder betroffen. Trotz Erklärungen der US-Militärführung bleibt die Situation für die Schifffahrt festgefahren.
Sicherheitslage trotz Minenräumung unklar
Obwohl das US Central Command versichert hat, dass die Straße von Hormuz von Minen geräumt wurde, verbleiben die Schiffe und ihre Besatzungen in der Region. Die IMO zählte bis zum 26. August insgesamt 70 bestätigte Vorfälle auf See. Im Zuge dieser Ereignisse kamen 19 Seeleute ums Leben.
Evakuierungsaktionen und Haltung der Eigner
Im Rahmen einer von der IMO koordinierten Operation wurden im Zeitraum vom 23. bis zum 26. Juni 136 Schiffe und 2.900 Seeleute evakuiert. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnete die Lage jedoch weiterhin als ungelöst, da Eigner nach wie vor nicht bereit seien, ihre Tonnage zurück in das Gebiet zu schicken.
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