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Stau am Sulina-Kanal bremst ukrainische Getreideexporte

Vor den ukrainischen Donauhäfen warten Dutzende Schiffe auf die Weiterfahrt. Ursachen für den Engpass sind unter anderem Personalmangel und wiederholte Luftalarme.

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Vor dem Sulina-Kanal stauen sich bis zu 70 Schiffe, die auf die Durchfahrt zu den ukrainischen Donau-Getreidehäfen warten. Allein mit Stand vom 25. August befanden sich mehr als 50 Schiffe in der Warteschlange. Die Verzögerungen führen zu erheblichen täglichen Kosten für die Reedereien und lassen die Exportzahlen deutlich einbrechen.

Gründe für den Engpass am Kanal

Nach Berichten des Beratungsunternehmens ASAP Agri bewegen sich täglich nur fünf bis sieben Schiffe in Richtung der Häfen. Ursächlich für die Stauungen sind ein Mangel an Lotsen, die Vorranggewährung für Treibstofffrachten sowie wiederholte Luftalarme, die den Betrieb vor Ort unterbrechen. Jeder Tag der Verzögerung kann Kosten von bis zu 8.000 US-Dollar pro Schiff verursachen.

Einbruch der ukrainischen Getreideausfuhren

Die Verzögerungen schlagen sich deutlich in den Ausfuhrzahlen nieder. Im Zeitraum vom 1. bis zum 21. August verschiffte die Ukraine 539.000 Tonnen Getreide. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 noch 1,73 Millionen Tonnen transportiert.

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05.09., 08:07 Uhr