Meyer Werft verzeichnet trotz verdoppeltem Umsatz Verlust im Jahr 2025
Die Papenburger Meyer Werft meldet für das Jahr 2025 einen Verlust von knapp 384 Millionen Euro bei gleichzeitig stark gestiegenem Umsatz. Das Unternehmen sieht die staatlich unterstützte Umstrukturierung weiterhin auf Kurs.
Viel Umsatz, aber rotes Zahlenmeer – Hauptsache, der Kahn bleibt auf Kurs.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die Papenburger Meyer Werft hat für das Jahr 2025 einen Verlust von fast 384 Millionen Euro gemeldet. Gleichzeitig sprang der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 1,37 Milliarden Euro auf 2,83 Milliarden Euro an. Das Unternehmen teilte mit, dass sich der operative Verlust verringert habe und die staatlich unterstützte Umstrukturierung auf Kurs sei.
Erwartete Verbesserung der Ergebnisse für 2026
Für das Jahr 2026 wird nach Angaben der Meyer Werft eine deutliche weitere Verbesserung der Ergebnisse erwartet. Die Zahlen werden zu einem Zeitpunkt vorgelegt, an dem deutsche Werften volle Auftragsbücher melden. Dies beinhaltet auch die kürzlich bestätigten neuen Kreuzfahrtschiffsklassen der Meyer Werft.
Das britische Verteidigungsministerium verkauft das amphibische Angriffsschiff HMS Bulwark für rund 26 Millionen US-Dollar an Brasilien. Künftig soll die Einheit in der maritimen Zone „Blauer Amazonas“ zum Einsatz kommen.
Ab November 2026 nimmt Easter Island Naviera eine monatliche Frachtroute von Punta Arenas zu den Falklandinseln auf. Argentinien protestiert gegen die wirtschaftliche Aktivität ohne eigene Zustimmung.
Aufgrund von starkem Seegang hat das Containerschiff Span Asia 39 Fracht vor Hamilo Point verloren. Die philippinische Küstenwache hat eine Navigationswarnung herausgegeben.
Ein Bericht des US-Rechnungshofs GAO kritisiert lange Wartezeiten für U-Boote der US Navy. Kapazitätsengpässe auf den Werften führten zu Milliardenverlusten und tausenden verlorenen Einsatztagen.
Das Frachtschiff Helgafell erprobt ein neuartiges, in Containern verbautes Wind- und Solarsystem. Das EU-Projekt WHISPER zielt darauf ab, den Treibstoffverbrauch in der Seefahrt zu senken.
Eine Tagung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation zur Dekarbonisierung der Schifffahrt ist ohne Ergebnis geblieben. Blockaden mehrerer Staaten verzögern eine Entscheidung bis Ende November.