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USA planen Wiedereinführung historischer Prisengerichte in Houston

Das US-Justizministerium möchte spezialisierte Gerichte aus dem 19. Jahrhundert wiederbelebung, um die Verwertung beschlagnahmter Tanker aus dem Iran und Venezuela zu beschleunigen.

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Prisengerichte aus dem 19. Jahrhundert? Klingt nach Piratenschiffen, ist aber wohl reine Bürokratie. — Rocky, Chefkolumnist
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Das US-Justizministerium arbeitet an der Wiedereinführung sogenannter Prisengerichte, um die Verwertung von Schiffen zu beschleunigen, die im Rahmen von US-Blockademaßnahmen gegen Venezuela und den Iran beschlagnahmt wurden. Diese spezialisierten Tribunale entschieden historisch über die Erbeutung und den Verfall feindlicher Handelsschiffe. Der Südbezirk von Texas in Houston wurde aufgrund seiner Midstream-Infrastruktur für die Abwicklung festgesetzter Tanker ausgewählt.

Spezialgerichte sollen Verfahren beschleunigen

US-Staatsanwalt Aaron Reitz bestätigte die Beteiligung seines Büros an diesem Vorhaben. Prisenverfahren schränken die Intervention von Drittparteien stark ein. Dadurch soll verhindert werden, dass Anspruchsteller, wie beispielsweise Familien von Opfern des iranischen Terrorismus, den Verkauf der Vermögenswerte verzögern. Zudem sollen auf diese Weise die Unterhaltskosten der US-Regierung reduziert werden.

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