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Antarktische Krill-Fischerei wegen erreichter Fanggrenze vorzeitig beendet

Die Krill-Fischerei in der Antarktis wurde nach dem Erreichen des Grenzwerts von 620.000 Tonnen vorzeitig gestoppt. Es ist die zweite frühzeitige Schließung hintereinander.

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Da haben die Fischer wohl ein bisschen zu viel Hunger auf Krabben gehabt. — Rocky, Chefkolumnist
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Die Krill-Fischerei in der Antarktis ist am 12. August vorzeitig geschlossen worden, nachdem die Fänge die Vorsorge-Schwellenwertgrenze der CCAMLR von 620.000 Tonnen erreicht hatten. Dies ist bereits die zweite vorzeitige Schließung in Folge. Naturschutzgruppen äußern Bedenken hinsichtlich der Konzentration der Fangaktivitäten.

Fanggrenze vorzeitig erreicht

Die Fangschiffe arbeiteten in den CCAMLR-Unterbereichen 48.1 und 48.2 entlang von rund 1.000 Kilometern der Antarktischen Halbinsel. Der erreichte Schwellenwert entspricht etwa 11 Prozent der umfassenderen Vorsorgegrenze von 5,61 Millionen Tonnen für das gesamte Gebiet 48.

Warnungen von Umweltschützern

Naturschutzgruppen warnen davor, dass sich der Fischereiaufwand zu stark in der Nähe der Antarktischen Halbinsel konzentriert. In diesem Gebiet bildet Krill die Nahrungsgrundlage für die Populationen von Pinguinen und Walen.

Anträge für die anstehende CCAMLR-Tagung

Im Oktober werden der CCAMLR zwei Anträge vorgelegt. Diese umfassen die Einrichtung eines Meeresschutzgebiets sowie ein modernisiertes räumliches Management, das die Fangmengen auf kleinere Einheiten verteilen soll.

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