Grauwale im Pazifik: Umweltschützer kündigen Klage gegen US-Behörde an
Mehrere Naturschutzorganisationen wollen den US National Marine Fisheries Service wegen einer verpassten Frist verklagen. Der Bestand der Grauwale im östlichen Nordpazifik ist in den letzten zehn Jahren um bis zu 50 Prozent eingebrochen.
Mehrere Umweltschutzorganisationen haben am 25. August eine Absichtserklärung eingereicht, um den US National Marine Fisheries Service zu verklagen. Grund ist die versäumte Entscheidung der Behörde über den Schutz von Grauwalen im östlichen Nordpazifik nach dem Gesetz für gefährdete Arten. Die Frist für die Bearbeitung einer entsprechenden Petition ist ohne Ergebnis verstrichen.
Fristversäumnis der Behörde
Das Center for Biological Diversity, Oasis Earth und das International Marine Mammal Project des Earth Island Institute leiten rechtliche Schritte gegen den US National Marine Fisheries Service ein. Die Frist der Behörde zur Entscheidung über eine im Jahr 2025 eingereichte Petition lief am 24. August ab. Gegenstand des Antrags ist die Einstufung der Grauwale im östlichen Nordpazifik unter den Schutz des Endangered Species Act.
Drastischer Rückgang der Bestände
Die Naturschutzgruppen verweisen zur Begründung auf einen erheblichen Einbruch der Population. Der Bestand dieser Walart ist innerhalb eines Jahrzehnts um bis zu 50 Prozent zurückgegangen. Zudem wurden im Jahr 2026 mindestens 187 Wale entlang der Westküste tot angespült.
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