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Piraten kapern Frachtschiff vor Somalia und fordern Millionenlösegeld

Vor der Küste Somalias halten Piraten den Frachter Lutuf fest und verlangen zwei Millionen US-Dollar Lösegeld. Das Schiff hatte mutmaßlich türkische Waffen geladen.

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Vor der Küste Somalias haben Piraten das Frachtschiff Lutuf in ihre Gewalt gebracht und fordern ein Lösegeld in Höhe von zwei Millionen US-Dollar. Der Vorfall wirft Fragen auf, ob das Schiff gezielt angegriffen wurde, da es mutmaßlich türkische Waffen und Material für ein Trainingslager in Mogadischu geladen hatte. Türkische Behörden lehnten eine Stellungnahme ab.

Unbestätigte Berichte über tödlichen Angriff

Unbestätigten Berichten zufolge wurde am 23. August ein Versorgungsboot angegriffen, möglicherweise durch eine Rakete. Bei diesem Vorfall sollen neun Menschen getötet worden sein.

Überwachung durch EU NAVFOR

Die Lutuf ist eines von derzeit sechs Schiffen, die sich in der Hand somalischer Piraten befinden. Insgesamt befinden sich etwa 90 Seeleute in Gefangenschaft. Kriegsschiffe der Operation Atalanta von EU NAVFOR überwachen die festgehaltenen Schiffe.

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05.09., 08:07 Uhr