Niedrigwasser im Amazonas führt zu Zuschlägen in der Containerschifffahrt
Aufgrund fallender Pegelstände auf dem Amazonas und dem Rio Negro erheben große Containerreedereien Aufschläge für Frachten von und nach Manaus. Auch in Europa stehen Wasserstraßen wie der Rhein unter Druck.
Zuschläge der großen Reedereien
Wegen der fallenden Pegelstände berechnet MSC 1.400 Dollar pro Dry Box und 1.900 Dollar pro Reefer. ONE erhebt einen Zuschlag von 1.458 Dollar, während Maersk 1.228 Dollar verlangt. Die Gebühren werden ab Mitte September wirksam.
Ausweichpläne und Situation in Europa
Sollten die Wasserstände noch weiter sinken, planen die Frachtführer, die Ladungen stattdessen in Itacoatiara zu löschen. Dafür sollen zusätzliche Schlepper, Leichter und schwimmende Anleger eingesetzt werden. Unterdessen stehen auch europäische Flüsse unter ähnlichem Druck: Der Rhein liegt bei Kaub unter 10 cm.