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Niedrigwasser im Amazonas führt zu Zuschlägen in der Containerschifffahrt

Aufgrund fallender Pegelstände auf dem Amazonas und dem Rio Negro erheben große Containerreedereien Aufschläge für Frachten von und nach Manaus. Auch in Europa stehen Wasserstraßen wie der Rhein unter Druck.

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Sinkende Wasserstände auf dem Amazonas und dem Rio Negro zwingen große Containerreedereien dazu, Niedrigwasserzuschläge für Fracht von und nach Manaus in Brasilien zu erheben. Die zusätzlichen Gebühren greifen ab Mitte September, wobei das größte operationelle Risiko zwischen Ende Oktober und November erwartet wird. Auch europäische Flüsse stehen unter ähnlicher Belastung, wobei der Rhein bei Kaub unter 10 cm liegt.

Zuschläge der großen Reedereien

Wegen der fallenden Pegelstände berechnet MSC 1.400 Dollar pro Dry Box und 1.900 Dollar pro Reefer. ONE erhebt einen Zuschlag von 1.458 Dollar, während Maersk 1.228 Dollar verlangt. Die Gebühren werden ab Mitte September wirksam.

Ausweichpläne und Situation in Europa

Sollten die Wasserstände noch weiter sinken, planen die Frachtführer, die Ladungen stattdessen in Itacoatiara zu löschen. Dafür sollen zusätzliche Schlepper, Leichter und schwimmende Anleger eingesetzt werden. Unterdessen stehen auch europäische Flüsse unter ähnlichem Druck: Der Rhein liegt bei Kaub unter 10 cm.

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05.09., 08:07 Uhr