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Moskau lehnt Abkommen zum Schutz von Getreideschiffen ab

Russland verknüpft die Schonung des Getreidekorridors im Schwarzen Meer mit dem Ende ukrainischer Angriffe auf seinen Energiesektor. Der Getreideexport der Ukraine liegt weit unter dem gewohnten Niveau.

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Ukrainischer Präsident Volodymyr Zelenskyy hat erklärt, dass Moskau einen Vorschlag zur Einstellung von Angriffen auf Getreideschiffe im Schwarzen Meer abgelehnt hat. Russland besteht darauf, den Getreidekorridor nur dann zu verschonen, wenn die Ukraine ihre Angriffe auf den russischen Energiesektor einstellt. Unterdessen melden beide Seiten Beschädigungen an wichtigen Hafeneinrichtungen.

Angriffe auf Hafeninfrastruktur

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte Angriffe auf den ukrainischen Hafen Yuzhny, bei denen Treibstofftanks und Frachtinfrastruktur beschädigt wurden. Bereits Anfang August wurden zudem drei russische Getreideterminals in Novorossiysk beschädigt.

Rückgang der Weizenexporte

Seit dem 1. August hat die Ukraine lediglich 500.000 Tonnen Getreide exportiert, was etwa einem Fünftel ihres Potenzials entspricht. Die beiden Länder liefern zusammen mehr als ein Viertel der weltweiten Weizenexporte.

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05.09., 08:07 Uhr