Iran setzt 45 Schiffe wegen Regelverstößen in der Straße von Hormus auf Schwarze Liste
Die iranische Behörde für die Straße von Hormus hat eine Schwarze Liste für fehlerhafte Schiffspassagen veröffentlicht. Den 45 gelisteten Frachtern und ihren Betreibern drohen schwere Konsequenzen.
Mit meinem kleinen Kutter bleibe ich ohnehin lieber sicher im Wattenmeer.
— Rocky, Chefkolumnist
Illustration: KI-generiert
Die iranische Behörde für die Straße von Hormus hat am 24. August 2026 erstmals eine Schwarze Liste mit nicht konformen Schiffen veröffentlicht. Insgesamt 45 Schiffe, die mit namhaften Betreibern in Verbindung stehen, sind von den Neuregelungen betroffen. Den Anlass geben angebliche Verstöße gegen iranische Bestimmungen für die Passage der strategisch wichtigen Meerenge.
Betroffene Betreiber und Hintergründe
Die veröffentlichte Liste nennt 45 Schiffe, die mit Betreibern wie ADNOC, AD Ports Group, Bahri aus Saudi-Arabien, Nakilat aus Katar und Sinokor aus Südkorea in Verbindung stehen. Laut Angaben aus Teheran haben die Schiffe gegen iranische Vorgaben für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus verstoßen. Das iranische Parlament hatte zuvor Gebühren für Navigationsdienste, Umweltschutz, Bunkern, Versicherungen sowie Sicherheitsdienstleistungen beschlossen.
Drohende Konsequenzen für Schiffe und Partner
Den auf der Liste geführten Schiffen drohen künftig Einschränkungen bei weiteren Passagen, Geldstrafen, Festsetzungen oder die Beschlagnahmung. Darüber hinaus erstrecken sich die beschlossenen Maßnahmen auch auf Unternehmen, die mit den betroffenen Schiffen Umladungen von Schiff zu Schiff durchführen.
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