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Saudi-Arabien leitet Erdöltransporte nach Huthi-Blockade um

Nach der Ankündigung einer Blockade verlegen mehrere Tankerbetreiber ihre Transportrouten im Roten Meer. Die Exporte im nördlichen Bereich steigen dadurch um rund ein Drittel an.

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Seit der Ankündigung einer Blockade des Hafens Yanbu durch die Huthis am 20. Juli wurden Rohöllieferungen im nördlichen Roten Meer vermehrt über Ausweichrouten transportiert. Mindestens vier Tanker haben seither Millionen Barrel Erdöl nach Ägypten befördert, um die Weiterleitung ins Mittelmeer zu ermöglichen. Dies geht aus Daten des Anbieters Vortexa hervor.

Umleitung über die SUMED-Pipeline

Seit der am 20. Juli von den Huthis erklärten Blockade auf Yanbu haben mindestens vier Tanker der Betreiber Sinokor, Dynacom und DHT wiederholt insgesamt etwa 16,3 Millionen Barrel Öl von Yanbu nach Ain Sukhna in Ägypten transportiert. Die Lieferungen speisen von dort aus die SUMED-Pipeline bis nach Sidi Kerir am Mittelmeer.

Anstieg der Exporte im nördlichen Roten Meer

Wie Daten von Vortexa zeigen, sind die Exporte im nördlichen Roten Meer um rund ein Drittel auf etwa 1,1 Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Schiffseigner mit einer höheren Risikotoleranz die saudi-arabischen Rohölströme neu organisieren.

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05.09., 08:07 Uhr